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Ich verstehe – Christian Himmelreich und Yehoschua Eckstein

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Ein Jüdisch-Christlicher Dialog in der Endzeit

© copyright Thomas Mäder (Rev.: 21.Juli 2017)

Endlich war er wieder einmal da. Er konnte nicht anders. Er musste einfach mindestens einmal pro Jahr kommen, sonst fehlte ihm irgend etwas. Aber jetzt war er hier, an diesem schönen Frühsommertag, an “seinem” Ort, den er so sehr liebte: Yeruschalaim. Christian lehnte zurück auf die Sitzbank, die aus hellem Jerusalemer Marmorstein gehauen war. Einen stillen Seufzer liess er los, als er zu sich selber flüsterte: “Mein Gott, wie hast Du mein Leben verändert in den letzten Jahren! Ich, der reformierte Pastor Christian Himmelreich, bis vor kurzem ein felsenfest überzeugter Christ, und jetzt ein völlig befreiter “Neugläubiger”!

So leise schien dieses Geflüster oder Selbstgespräch von Christian aber doch nicht gewesen zu sein, denn es weckte die Neugierde des zwei Sitzbänke von ihm entfernten Rabbi Yehoschua, welcher Christians Gemurmel von dessen Lippen zu lesen schien. “Ich, Rabbi Yehoschua Eckstein, sitze wie so oft hier auf meinem geliebten Ölberg, schaue hinüber zum Tempelberg und denke: Das wäre doch schön, mal einen Meinungsaustausch mit einem christlichen Pastoren halten zu können!” Und nun schien die Gelegenheit da, Baruch Haschem! Leichter zu identifizieren hätte er nicht sein können, der reformierte Pfarrer. Warum er hier auf dem Ölberg seinen schwarzen Talar mit dem weissen Beffchen, das so sehr an die zwei Luchot erinnerte, trug, war Rabbi Yehoschua auch nicht klar. Es musste wohl so sein. Langsam stand er auf, rückte seinen Tallit zurecht und zog die Zizit gerade. Allen Mut riss er zusammen, aber eine wohl göttliche Kraft trieb ihn an, so dass er ganz, ganz behutsam auf den Pastoren zuging und ihn fragte: “Darf ich mich zu Ihnen setzen?”

Ob das nicht himmlische Führung war, dachte sich Christian. So sehr hatte er das Verlangen gehabt, endlich mal mit einem jüdischen Rabbi einen Dialog führen zu können über Dinge, die ihn seit Jahren beschäftigten.

Bewakascha – bitte -nehmen Sie doch Platz!” antwortete Christian erfreut.

Und nun sassen sie da, auf den warmen Steinplatten, Seite an Seite, mit einem guten Meter Abstand zu einander. Beide schauten hinüber auf den Berg Moriah, auf welchem bis vor rund zweitausend Jahren das Beit HaMikdasch – der Jüdische Tempel – der Erste als auch der Zweite Jüdische Tempel – gestanden hatten.

“Wie nur soll ich anfangen? Gott, hilf mir bitte!” dachte Christian bei sich.

“Soll ich nun eine Frage stellen oder nicht, Haschem?” überlegte sich Yehoschua. Gesagt, getan.

“Denken Sie auch, Herr Pfarrer, dass hier einst mal ein Dritter Tempel stehen wird? Christen denken doch, dass dies nicht der Fall sein wird, da doch der Christ denkt, er selber sei der Tempel, der sogenannte ‘Tempel des Heiligen Geistes’? Wir Juden sind überzeugt, dass Moschiach – der Messias – dort drüben den Dritten Tempel errichten wird und das Opfer wieder einführen wird.”

“Ich verstehe”, antwortete Christian nach einigem Zögern. “Ja, da sind wir vom ‘Neuen Testament’ anders gelehrt worden. Aus christlicher Sicht ist es nicht nötig, dass ein Dritter Tempel gebaut wird, und erst recht ist das Opfern überflüssig, weil der Christ glaubt, dass Jesus das Opferlamm war, welches ‘der Welt Sünde trägt’”. Yehoschua wollte Christian nicht abbrechen und blickte Christian neugierig an.

“Allerdings habe ich heute ein anderes Verständnis”, fuhr Christian fort. “Heute glaube ich nicht mehr, dass Jesus ‘als Lamm geopfert’ wurde. Ich glaube, dass Jesus ein Zaddik – ein Gerechter – war. Er lebte den Menschen die Tora vor. Als er eine Woche vor seinem Tod zum Messias hätte gekrönt werden sollen, zogen einige Pharisäer, zusammen mit den Römern, die Notbremse und verurteilten ihn zum Tod. Vielleicht hätte Jesus noch fliehen können, aber er liess es schlussendlich im Rahmen von Yesurim – Leiden für andere – geschehen, wie er vorher selber gesagt hatte: ‘Ich gebe mein Leben freiwillig’. Nie und nimmer würde Gott ein Menschenopfer verlangen, im Gegenteil, Gott selber hatte es strengstens verboten. So war es also in erster Linie Jesu’ Leben als Zaddik, das im Vordergrund der messianischen Errettung steht, und erst in zweiter Linie sein Tod.”

Yehoschua antwortete erstaunt: “Ich verstehe. Das ist eine interessante Betrachtungsweise. Vielleicht kann ich das Thema mal mit meinem Lehrer besprechen. In diesem Sinn glauben Sie also, dass Jesus ‘der Retter der Welt’ ist?”

Christian holte tief Atem. Er war glücklich, dass er endlich mal einem Juden gegenüber all seine Gedanken und neuen Glaubensansichten ausschütten konnte. So fuhr er fort: “RAmChaL schreibt doch in seinem Buch ‘Derech Haschem, dass wenn jemand kommen würde, der sooo sehr Zaddik ist, könnte er die ganze Welt mit Gott versöhnen, von der ersten Generation an bis hin zur letzten noch kommenden Generation.”

Rabbi Yehoschua war erstaunt. Natürlich kannte er dieses Buch! “Ich verstehe … Nun sagen Sie also, dass Jesus der Messias sei. Wir denken, dass es immer wieder Leute gab, die eine Messiasfunktion hatten. Z.B. Mosche, aber auch David, und andere mehr. Wir denken weiter, dass Jesus nicht DER Messias sein kann, weil er die Bedingungen zum Messiasanspruch zu seinen Lebzeiten nicht erfüllt hatte. Sie wissen, Tempel aufbauen, Juden nach Israel zurückbringen, Weltfrieden bringen, und mehr. Ausserdem denkt ja der Christ, wer sich nicht zu Jesus ‘bekehrt’, ist für immer verloren und kommt in die Hölle. Auch die Juden. Wie sehen Sie das?”

Das ist ja eine gehörige Portion Diskussionsstoff, musste Christian – zumindest innerlich – zugeben. “Ja, da haben Sie recht. Ich sehe es heute so, dass Jesus als Messias ben Yosef da war und als Messias ben David zurückkommen wird. RaMCHaL bekräftigt ja den Gedanken von Gilgul – Reinkarnation – so kann ich mir durchaus vorstellen, dass Jesus zurückkommen wird. Und wäre diese Rückkehr in Form einer andern Person, also nicht Jesus, wäre das mittlerweile für mich auch kein Weltuntergang mehr. Auf jeden Fall kommt mir das Thema Reinkarnation noch etwas suspekt vor. Dass sich ein Mensch jedoch zu Jesus ‘bekehren’ muss, sehe ich heute nicht mehr so. Gott schaut nämlich auf unser Herz und unseren Lebenswandel, und nicht auf ein Glaubensdogma, wie die christliche Kirche dies irrtümlicherweise lehrt. Trotzdem glaube ich, dass Jesus – übrigens nenne ich ihn lieber nach seinem hebräischen Namen Yeschua – ‘der Weg, die Wahrheit und das Leben’ ist, und ‘niemand zu Gott kommen wird als durch ihn’, Yeschua. Dies aber erst beim letzten Gericht, welches jeden Menschen ‘ereilen’ wird. Denn Gott übergibt die Autorität dem Messias, der die Welt richten wird. So wird sich ‘jedes Knie vor ihm beugen müssen’, und er wird in Autorität Gottes entscheiden, wer ins ‘Himmelreich’, nennen wir es lieber ‘Olam HaBa’ kommen wird, und wer nicht. Aber der Entscheidungspunkt wird nicht sein, ob sich ein Mensch zu Lebzeiten ‘für Yeschua entschieden’ hat oder nicht. Da werden wir mal staunen, wer alles im Olam HaBa zu finden ist, und wer nicht. Auf jeden Fall wird es dort viele Christen, viele Juden, viele Muslime, viele Hindus und viele Buddhisten haben. Wir werden staunen, wie barmherzig Gott ist und wie sehr wir Menschen unseren Nächsten entweder in den Himmel oder die Hölle geschickt oder gewünscht haben!”

“Das stimmt”, antwortete Yehoschua, “es wird nebst Juden auch viele Gojim – Heiden – im Olam HaBa haben. Betreffend Hölle sind wir überzeugt, dass es keine ewige Hölle gibt. Allerdings glauben wir, dass unsere Neschama – unsere Seele – nach dem physischen Tod einen Läuterungsprozess durchlaufen wird. Das hat aber nichts mit einem Katholischen Fegefeuer zu tun. Nach dem Tod geht unser ‘Guf‘ – unser Körper – in den Scheol – ins Grab -, so wie es unser Vater Yakov in seiner Trauer über Yosef seinen Söhnen gesagt hatte. Bei der Auferstehung der Toten werden dann Guf und Neschama wieder vereint. Darauf freuen wir uns. Aber wie könnte Haschem seine Kreatur, den Menschen, der die höchste Kreatur ist, für immer und ewig in ein brennendes Feuer schicken? Ich denke, da muss das Christentum, und übrigens auch der Islam, gewaltig umdenken. Leute wie Hitler oder Stalin haben jedoch keine Chance, ins Olam Haba zu kommen, auch wenn der Messias Versöhnung für alle Menschen schafft. Denn Hitler und Stalin haben ihre Chance vertan. Sie werden für ihre Taten büssen müssen, und dann werden sie endgültig vernichtet.

Christian freute sich über diesen Dialog. Es lagen ihm noch sooo viele Themen auf dem Herzen. Dass Rabbi Yehoschua jedoch selber solche Themen anschnitt, freute Christian ausserordentlich.

Denn Yehoschua führte gleich selber fort: “Wenn wir schon von der Hölle sprechen, können wir uns ja noch etwas über HaSatan – den Teufel – unterhalten. Es ist doch so, dass das Christentum denkt, Satan sei der Widersacher von Haschem, eine zweite Macht, fast auf der Machtstufe Haschems, mit ungeheuerlichem Potenzial. Wir Juden glauben das nicht. Satan ist ein Engel Gottes, der ‘nur’ seinen Job tut. Und er tut ihn gut. Wenn Menschen nach ihrem schlechten Trieb – genannt Yetzer HaRa – Christen nennen dies ‘Fleisch’, handeln, anstatt nach ihrem guten Trieb – genannt Yetzer HaTov – Christen nennen dies ‘Geist’, dann sammelt Satan ‘Funken der Heiligkeit’ – aber das ist ein anderes Thema, das hier jetzt nicht im Kontext ist. Tatsache ist: Neben Haschem gibt es keine andere Macht. Haschem ist Einer, Er ist einzigartig. Es gibt neben Ihm keine andere Macht. Das ist es, was wir Juden im ‘Schma Israel’ täglich beten. Es gibt ausser Haschem keinen andern Gott. Da kommt natürlich jetzt die christliche Doktrin der Trinität ins Spiel, was ein ganz, ganz heisses Eisen ist, nicht wahr?”

Wie sehr hatte sich Christian gewünscht, das Thema Dreieinigkeit, oder Dreifaltigkeit, bzw. Trinität, zu erläutern. Dies war der Punkt, der ihn in den letzten Jahren fast sämtliche Freundschaften mit Christen gekostet hatte. Wandte sich doch zum Beispiel ein freikirchlicher Pastor von ihm ab, indem er Christian drohte: “Ich glaube nicht nur an die Trinität, sondern ich LEBE sie! Mit deinen ketzerischen, verwerflichen Ansichten wirst Du der ewigen Hölle nicht entgehen!” Wie viele Bücher hatte Christian doch über die letzten Jahre gelesen, christliche, aber vor allem Bücher über das Judentum, die ihm seinen über die Jahrzehnte ‘anerzogenen’ christlichen Glauben, dessen Fundament der Jüdische Glaube ist, plötzlich auf viel logischere und einfachere Weise sehen liess.

“Nun, es war zur Zeit der Ökumenischen Konzile im Vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung, als der Römische Sonnenanbeter und Gründer des Christentums, Kaiser Konstantin, aus politischen Zwecken eine neue Religion gründete, mit der Absicht, den Zerfall des Römischen Reiches zu verhindern. Um es kurz zu fassen: Um Juden entlarven zu können, verbot er das Einhalten und Feiern des Schabbats. Der Schabbat wurde so auf den Sonn(en)tag verlegt. Ausserdem wurde Jesus auf die selbe Stufe wie Gott gesetzt. Bei beiden Themen wusste Konstantin genau, dass sich Juden diesen neuen Geboten nie unterordnen würden. Einige Jahrzehnte später wurde dann sogar eine ‘Dritte Person’, der Ruach HaKodesch – der ‘Heilige Geist’ – auf die gleiche Stufe wie Gott erhöht. All das führte dazu, dass ein tiefer Graben zwischen ‘Christen’ und Juden entstand. Yeschua als ‘der im Fleisch in die Welt gekommene Gott’, etwas, was weder Yeschua noch seine Jünger – Apostel – je gepredigt hatten. Dieser Graben wurde immer grösser, sogar als Martin Luther befahl, sämtliche Synagogen abbrennen zu lassen und Juden, die den inkarnierten Yeschua hatten töten lassen, umzubringen seien. Notabene hielt sich Hitler an diese Worte Luthers. Um aufs Kernthema zurückzukommen: Ich verstehe, dass die Trinität eine christliche Irrlehre ist! Gott ist Einer, selbst wenn Elohim im Plural steht.”

Rabbi Yehoschua war verblüfft über Pastor Christians Erkenntnis! Er war jetzt richtig ‘warmgelaufen’.

“Darf ich mir erlauben, noch so einen heissen Punkt anzuschneiden: Die Tora! Unsere geliebte Tora, die gutgemeinten Weisungen Gottes! Die Tora, die noch vor der Gründung der Welt geschaffen wurde!”

Christian seufzte tief: “Oh ja, die Tora! Was hat doch das Christentum für Irrlehren verbreitet! Nur, weil die Kirche Verse aus dem Neuen Testament falsch übersetzt und falsch interpretiert hat! Es macht mich so traurig, wenn ich noch heute in der Kirche höre, die Tora habe keine Gültigkeit mehr und sei von  Yeschua ‘ans Kreuz genagelt’ worden! Wie falsch! Dabei heisst es doch, dass Yeschua nicht gekommen ist, um die Tora aufzulösen, sondern sie zu erfüllen. So hat Yeschua Tora gelebt und hat sie in keinster Weiste aufgehoben! Auch Rabbi Scha’ul, der Apostel Paulus, war absolut toratreu. Nur werden seine Briefe – weil zum Teil falsch übersetzt – auch heute ebenso falsch gelehrt. Weder ein Römer- noch Galaterbrief sagen, die Tora sei nicht mehr gültig.”

“Ich verstehe”, bemerkte Yehoschua. “Das sog. Neue Testament steht zum Teil in krassem Gegensatz zu unserer Hebräischen Bibel – dem Tanach! Etwas, was wir Juden nicht akzeptieren können. Ausserdem gehört das sog. Neue Testament nicht zu unserer Bibel.”

Zu Yehoschuas grossem Erstaunen erwiderte Christian: “Das ist völlig richtig! Wiederspricht eine Aussage im Neuen Testament einer Aussage aus dem Tanach – welchen wir fälschlicherweise ‘Altes Testament’ nennen – so ist dies eine Lüge und gehört gestrichen, oder aber korrekt übersetzt! Nach der Niederschrift des Tanachs war die Bibel ‘abgeschlossen’ – beendigt. Alles andere ist Beilage. Das Neue Testament sind Schriften von Juden, Geschichten, die Jahrzehnte nach Yeschua’s Ermordung schriftlich festgehalten wurden, analog zur Mündlichen Tora. Die Evangelien und auch die Apostelgeschichte zeigen das Leben und Wirken Yeschuas und seiner Gefolgschaft, die sich selber als ‘Jünger auf dem Weg’ bezeichneten – auf, die absolut lesenswert sind. Allerdings wurden von den Kirchenvätern doch etliche der ursprünglich z.B. im Codex Sinaiticus, oder in den Papyri 46 niedergeschriebenen Verse absichtlich judenfeindlich verdreht, oder gar Verse Jahrhunderte später hineingeschmuggelt. Das ist eine Tragik. Gerade der Vers im Johannes Evangelium Kapitel 1, Vers 1, dass ‘Yeschua das ins Fleisch gekommene Wort Gottes ist’ und Yeschua genauso wie Gott ohne Anfang und ohne Ende sind’, sind Verse, die im Textus Receptus falsch niedergeschrieben sind und leider auch von allen andern gängigen Bibeln, sei es eine King James, oder eine Luther-Bibel, genau so falsch ins Englische, Deutsche und jede andere Sprache übersetzt worden sind. Gottlob gibt es seit etlichen Jahren – Internet sei Dank – Übersetzungen einzelner Briefe, wie z.B. der Römer-, Galater- und Hebräerbrief, die nicht vom Textus Receptus, sondern von wesentlich älteren Quellen ins Englische übersetzt worden sind. Diese Übersetzungen ergeben dann z.T. einen völlig neuen Sinn und gewähren absolute Torakompatibilität.”

Rabbi Yehoschua blickte zum Himmel empor. Er schien in den Gedanken versunken. Dann sagte er: “Wie kann es sein, dass es jetzt – um drei Uhr Nachmittags – plötzlich zu dämmern scheint? Ist Ihnen das auch aufgefallen?”

Pastor Christian fiel es erst jetzt auf. Tatsächlich, eigenartig … Bekanntlich geht im Gelobten Land die Sonne abends sehr schnell unter, doch erst um sechs. Aber Yehoschua hatte recht. Es war erst drei Uhr. Die Sonne stand noch am blauen Himmel, aber es machte wirklich den Eindruck, als würde es ganz langsam eindunkeln. Irgend etwas eigenartiges schien in der Luft zu liegen.

Yehoschua nahm das Gespräch wieder auf: “Ich verstehe. Ich denke, wir Juden müssen uns mit diesem Neuen Testament nochmal etwas intensiver beschäftigen. Vielleicht sogar mit der Person des Yeschua. Immerhin schien er ja auf tausende und abertausende Juden Einfluss gehabt zu haben, das liest man ja auch in Josephus Flavius’ Geschichtsbüchern.”

Christian war erfreut über Yehoschua’s Antwort. “Ja, und wir Christen müssen die Tora noch einmal aus einem jüdischen Blickwinkel betrachten und sie nicht einfach als ‘Gesetz’ abstempeln. Ach hätten wir doch in unseren Kirchen jüdische Rabbis, die uns Tora lehrten, und zwar nicht nur die Schriftliche, sondern auch die Mündliche! Ausserdem: Die sieben Noachidischen Gebote einzuhalten ist vielen Christen – wie mir auch – einfach zu wenig. Es ist höchste Zeit, dass wir z.B. kein Schweinefleisch mehr essen, immerhin ist das doch eines der leichtesten Gebote, nicht wahr. Und den Schabbat feiern möchten doch auch viele! Aber was heisst das konkret? Wer kommt zu uns und lehrt uns? Es gibt doch sicher mehr als sieben Mitzvot, die wir Gojim einhalten könnten, nicht?”

Yehoschua antwortete: “Ich will diesen Punkt mal an unserer nächsten internationalen Rabbiner-konferenz aufnehmen. Wir haben nämlich einige Rabbis, die schon mehrmals offeriert haben, Schiurim für Christen anzubieten. Wir müssen das mal ganz neu anpacken. Aber wir haben noch einen ganz andern heiklen Punkt auf der Agenda: Das ‘Birkat Haminim, welches Bestandteil des ‘Schmone Esre’ ist. Sie kennen es sicher?”

“Ja, natürlich kenne ich es”, antwortete Christian. “Es macht mich jedes Mal traurig, wenn ich es im Siddur lese. Im Auftrag von Rabbi Gamliel II wurde der Passus als sogenannter 19. ‘Segen’ dem Achtzehnergebet hinzugefügt, um Häretikern, u.a. auch Christen, den sofortigen Tod zu herbeizuwünschen! Tagtäglich wird es doch von Millionen von Juden gebetet, nicht wahr? Da kommt mir doch immer gleich Yeschua in den Sinn, welcher sagte, man solle seine Feinde lieben, und nicht ihnen den Tod wünschen”.

In diesem Augenblick donnerte es am Himmel, und es wurde deutlich dunkler. Aber es war ja noch nicht mal vier Uhr Nachmittags! Christian und Yehoschua sahen sich beide etwas ängstlich an.

Yehoschua fuhr fort: “Ja, genau aus diesem Grund wollen wir das Birkat Haminim an der Konferenz besprechen. Es werden Stimmen laut, es solle aus dem Schmone Esre gestrichen werden.”

“Ich verstehe”, antwortete Christian, sichtlich gerührt. Wie wunderbar wäre das, wenn alle Juden und alle Christen einander im Glauben näher kommen könnten, so wie sie beide. Er fügte an: “Und an unserer nächsten internationalen Pastorenkonferenz steht auf der Traktandenliste ‘Zurück zu den jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens: Die Irrlehre der Ersatztheologie’. Dort soll eingestanden werden, dass Israel aus biblischer Sicht nicht nur einen Auftrag hat, sondern DEN Auftrag von Gott, und Christen wollen sich bei den Juden entschuldigen über die arrogante Aussage, dass es die Christenheit ist, die Gottes Reich herbeiführt anstelle der Juden.”

Als Christian zu Yehoschua schaute, sah er Tränen in dessen Augen. Wie wunderbar war es, dass sich die beiden so nahe kommen konnten in ihrem religiösen Dialog! Auch Christian konnte seine Tränen nicht mehr unterdrücken. Er rückte Yehoschua näher. Beide hatten Tikkun – Korrektur und Perfektion – vor Augen.
In diesem Augenblick kam von hinten eine Gestalt mit einem schwarz-weiss karierten Kopftuch aus einem Gebüsch zu springen! Ein Mann schrie: “Alkhanazir! Allahu akbar!” und zückte ein langes Messer!
Noch in der gleichen Sekunde wurde es stockfinster und mit ohrenbetäubendem Krachen erschlug ein Blitz den Angreifer an Ort und Stelle!

Und dann geschah etwas, was weder Pastor Christian noch Rabbi Yehoschua begreifen und erklären konnten. Der Ölberg spaltete sich vor ihren Augen!

Rabbi Yeshoschua Eckstein schaute auf gen HaSchamaim und stiess ein “Baruch haba beschem Adonai!” aus.

Pastor Christian Himmelreich schaute nach oben und schrie: “Der Messias kommt zurück!

Ab diesem Tag und Augenblick wurde alles anders.

Christian Himmelreich wurde nicht entrückt. Auch Yehoschua Eckstein nicht.
Beiden wurde der Zutritt ins Olam HaBa gestattet.

Seither kam die Lehre aus Zion.

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Posted by Thomas M. – http://www.eThomas.ch
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Written by ethomas57

July 17, 2017 at 12:28

Understanding World Politics from a Messianic Perspective

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“For the earth will be as full of the knowledge of Adonai’s glory as water covering the sea.” (Hab.2:14).

“To acquire wisdom, true understanding, one needs to build up concepts one after another, until in the end they all form part of a unified whole.” RaMCHaL, „Knowing G-d’s Plan“ (“Daas Tevunos”).

Messianic Process – Manifestation of Current (political) Events.
And: Why Donald Trump is so important. Learn why in the videos below.
Der Messianische Prozess – Die Manifestation aktueller (politischer) Ereignisse.
Und: Warum Donald Trump so wichtig ist. Erfahre warum in den Videos unten.

Updated: 12-JUN-2017 (This article may be updated in case of new videos or new insights)

Rabbi Mendel Kessin Schiurim (Teachings):

Glossary (some of the most used words in the videos)

For more videos of Rabbi Mendel Kessin please go to: torahthinking.com

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The Perception of the Divine Prophecy and the Messianic Process – Part 1 (2:14:15):

(Source:youtube.com/watch?v= TFoFhDqANes, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Feb 14, 2017) 21st Century PART 1 Rabbi Mendel Kessin – The Perception of the Divine Prophecy and the Messianic Process)

  • [TM: Video content: What is the Divine Plan ? / Why did G-d create the universe ? / How to achieve Olam HaBah / The concept of Tikkun (Rectification) : Mitzvot, Tshu’va and Yesurim / Nefesh, Ruach, Neshama, Chaya and Yechidah]
    Note : This video also includes Part 3 through Part 6 below.
  • [TM: Video Inhalt: Was ist der Göttliche Plan? Warum erschuf Gott das Universum? Wie kommt man ins Olam HaBah? Das Tikkun-Konzept: Mitzvot, Teschuva und Yesurim / Nefesh, Ruach, Neshama, Chaya und Yechidah]
    Hinweis: Dieses Video beinhaltet auch Part 3 bis Part 6 unten!

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The Perception of the Divine Prophecy and the Messianic Process – Part 2 (2:25:18):

(Source:youtube.com/watch?v= nW5tmvhiJfI, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Feb 20, 2017): 21st Century PART 2 Rabbi Mendel Kessin – The Perception of the Divine Prophecy and the Messianic Process

  • [TM: Video content: Obama, the Messiah of Ismael / The Fall of the Arab countries / Measure for Measure / satan is dying / The Fall of the Presidents Raegan, Bush, Clinton und Obama / The Four Patriarchs Abraham, Isaac, Jacob and Esau / The Tikkun jobs of Jacob and Esau / Esau’s Repentance (Tshu’va)]
  • [TM: Video Inhalt: Obama, der Messias von Ismael / Der Fall der Arabischen Länder / Mass um Mass / satan stirbt / Der Fall der Präsidenten Raegan, Bush, Clinton und Obama / Die vier Patriarchen Abraham, Isaak, Jakob und Esau / Die Tikkun Aufträge von Jakob und Esau / Esau’s Busse (Teschuva)]</]

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Messianic Process – Part 2: The Divine Plan (14:12):

(Source:youtube.com/watch?v=dKASxhOsoyY, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): What is the ultimate Divine plan? Why did G-d create the universe? Why did G-d create a physical world? What is the purpose of suffering? Rabbi Kessin discusses the basic elements of the Divine plan.

  • [TM: Video content: The basic elements of the Divine Plan / The Divine Hug / The greatest good for man – attached to God / Is Olam HaBah a gift or does man have to work for it ? Neshama and Body / Remove the physical barrier / Transforming the physical world into a spiritual world / Mitzvot credits / The difference between Mitzvot and Tshu’va]
  • [TM: Video Inhalt: Die Grundelemente des Göttlichen Plans / Die göttliche „Umarmung“ / Das grösste, das Gott schenkt: Bei Ihm sein / Ist das Reich Gottes ein Geschenk oder muss man dafür arbeiten? / Neshama und Körper / Die physische Barriere beseitigen / Die physische Welt in eine spirituelle Welt transformieren / Mitzvot Punkte / Der Unterschied zwischen Mitzvot und Teschuva]

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Messianic Process – Part 3: Choosing the Jews (19:52):

(Source:youtube.com/watch?v=6bJry6npSC4, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): Why did G-d choose the Jewish People? Will the nations of the world be united at the end of time? In this session Rabbi Kessin elaborates on the events that lead up to the birth of the Jewish Nation, and a Jewish perspective to the cause of anti-semitism

  • [TM: Video content: Tikkun (Recification) / The job of man / Consequences of sin / When satan grows vs. when man grows / Nimrod and Abraham / The United Nations (UN)]
    WHERE I DO NOT AGREE with M.Kessin : GOYIM HATE GOD ?! I, Thomas, am a goy and I love God!
  • [TM: Video Inhalt: Tikkun (Korrektur) / Die Aufgabe des Menschen / Konsequenzen von Sünde / Wenn satan an Stärke gewinnt gegen wenn der Mensch an Stärke gewinnt / Nimrod und Abraham / Die Vereinten Nationen (UNO)]
    WOMIT ICH NICHT EINVERSTANDEN BIN mit M. Kessin: NICHT-JUDEN HASSEN GOTT?! Ich, Thomas, bin Nichtjude und liebe Gott!

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Messianic Process – Part 4: The Balance between Satan and the Jews (5:55):

(Source:youtube.com/watch?v= hPNLLxLpm90, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): In this session Rabbi Kessin explains how our deeds have a direct influence on the satan.

  • [TM: Video content: Adam’s job / The concept of two Messiah’s / What or who is satan ?]
  • [TM: Video Inhalt: Adam’s Auftrag / Das Konzept von zwei Messiassen / Was oder wer ist satan?]

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Messianic Process – Part 5: The Termination Phase (9:02):

(Source:youtube.com/watch?v=Dvkq9IeqRs0, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): Are we currently experiencing events of the Messianic era? What does ‘the end of time’ mean? What does ‘the footsteps of the Messiah’ mean? Rabbi Kessin elaborates on the phases building up to the end of time.

  • [TM: Video content: The last scene’s three subphases : 1) Footsteps of the Messiah, 2) The Beginning of Redemption, 3) The Messianic Era / 8 nations to make the Jews suffer]
  • [TM: Video Inhalt: Die drei Subphasen der dritten Szene: 1) In den Fussstapfen des Messias, 2) Der Anfang der Erlösung, 3) Das Messianische Zeitalter]

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Messianic Process – Part 6: The Last 3 Subjugations (15:44):

(Source:youtube.com/watch?v=5nval-lNqBA, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): In this session Rabbi Kessin discusses the impact of Rome, Western civilization, antisemitism and communism on the Jewish People.

  • [TM: Video content: Who are Ismael, Esau and Erev Rav today and what are their characteristics ? / The three characteristics of Esau (Arrogance, Fraud and Pleasure)]
  • [TM: Video Inhalt: Wer sind Ismael, Esau und Erev Rav heute und was sind deren Charakteristiken? / Die drei Charakteristiken Esau’s: Arroganz, Betrug und Vergnügen]

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Messianic Process – Part 7: All Coming to an End (16:05):

(Source:youtube.com/watch?v=QtMWesIrcPQ, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): Has the begining of the Messianic process begun? Must the Messiah arrive before the year 6000? Rabbi Kessin expounds on the acceleration of incredible events in the messianic era.

  • [TM: Video content: The Tikkun process is almost over / The Messianic Era / Prophecy fulfilled / The Fall of the Berlin Wall, Communism, WTC / The Rise of Islam / The « Corner Stone » / The Resurrection of the dead (which takes 210 years according to the Zohar / The Messiah is already here]
  • [TM: Video Inhalt: Der Tikkun Prozess ist beinahe fertig / Das Messianische Zeitalter / Erfüllte Prophetie / Der Fall der Berliner Mauer, des Kommunismus und des WTC’s / Der Aufstieg des Islam / Der verworfene Eckstein / Die Auferstehung der Toten (welche gem. Zohar 210 Jahre dauern wird)]

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Messianic Process – Part 8: Satan’s Final Attempts (18:40):

(Source:youtube.com/watch?v=TP0kkDDXInk, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): What are the final strategies of the satan? Rabbi Kessin explains how the satan is fighting desperately for survival as we approach the end of time.

  • [TM: Video content: Who is Obama and why he failed / Why satan is dying]
  • [TM: Video Inhalt: Wer ist Obama und was sind die Gründe für dessen Fall / satan stirbt]

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Messianic Process – Part 9: Gog & Magog (15:13):

(Source:youtube.com/watch?v=MJw0xQkenQk, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): What does the concept of Gog & Magog mean? Who is Gog & Magog? Rabbi Kessin shares insights to the Messianic war called ‘Gog & Magog’.

  • [TM: Video content: Who is Gog and Magog ? WW1, WW2 and the U.N.]
  • [TM: Video Inhalt: Wer sind Gog und Magog? Der 1. und der 2. Weltkrieg, die Vereinten Nationen]

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Messianic Process – Part 10: Obama’s Missed Opportunity (9:10):

(Source:youtube.com/watch?v=wkBFrfnv40A, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): Did Obama miss the opportunity to promote world peace? Why was Obama chosen to be the President of America? Rabbi Kessin expresses his opinion on Obama’s Presidency.

  • [TM: Video content: Obama’s failure as Messiah of Ismael]
  • [TM: Video Inhalt: Obama’s Fall als Messias von Ismael]

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Messianic Process – Part 11: The Chess Master (4:51):

(Source:youtube.com/watch?v=EILOVuHdCDk, YouTube Channel: “hidrabrut”, Link OK 4-JUN-2017)
Description copied from YouTube: (Published on Mar 16, 2017): In this session Rabbi Kessin shares more fascinating insights to current events.

  • [TM: Video content: God, the greatest chess player in creation / Trump and the Republicans vs. Obama and the Democrats]
  • [TM: Video Inhalt: Gott, der grösste Schachspieler der Schöfpung / Trump und die Republikaner gegen Obama und die Demokraten]

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Glossary (some of the most used words in the videos):

  • בִּינָה – Binah – Literally: understanding. One of the Sefiros
  • בורא עולם – Borei Olam – The Creator of the World – a reference to God
  • חֶשְׁבּוֹן – Cheshbon – Calculation
  • חיזוק – Chizuk – Inspiration
  • גַּאֲוָה – Gaavah – Arrogance
  • גשמיות – Gashmius / Gashmiut – Physicality (same as Geshem but with suffix.)(state of being)
  • גֶּ֫שֶׁם – Geshem – Material or physicality (noun) / Rain
  • גבורה – Gevurah – Literally: strength. One of the Sefiros
  • השגחה – Hashgacha – Supervision
  • השקפה – Hashkafa – Worldview
  • קליפה – Klippah – literally: shell. Used to refer to some of the forces of evil
  • מִרְמָה – Mirmah – Fraud / Deception
  • פלפול – Pilpul – A method of Talmudic problem solving by bringing ideas & opinions from other locations in the Talmud
  • ריבונו של עולם – Ribono Shel Olam – Master of the Universe
  • רוחניות – Ruchnius / Ruchniut – Spirituality
  • שפע – Sheffa – Flow
  • תאווה – Taavah – Lust/Urge

more to follow
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Written by ethomas57

June 4, 2017 at 10:41

President Trump and Esau – the Messianic Process

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“Midah keneged Midah” – or: Measure for Measure.

(Dieser Artikel existiert nur in Englischer Sprache: Esau, Präsident Trump und der Messianische Prozess)

Updated: 15-NOV-2017 (This page/post may be updated in case of new videos)

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(Video published 12-NOV-2017) 21st Century #23 | The Acceleration of the Messianic Process, by Rabbi Mendel Kessin:

(Source:youtube.com/watch?v=ZkoLdyM8SqA, YouTube Channel: “torahthinking”, Link OK 15-NOV-2017)
This talk is a repetition of the North Korean threat to the U.S. and what President Trump should urgently do. In addition it is also a warning to the President – he might need to learn a bitter lesson soon.
See also: torahthinking.com.
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(Video published 14-AUG-2017) 21st Century | President Trump’s Wake-Up Call – North Korea, by Rabbi Mendel Kessin:

(Source:youtube.com/watch?v=gj102TDvv7c, YouTube Channel: “torahthinking”, Link OK 17-AUG-2017)
This talk is about the continuation of “Midah keneged Midah”: Israel is being threatened by Iran, and President Trump is ignoring it. That’s why the U.S.A. are threatened by North Korea.
Because Trump doesn’t keep his promises towards Israel (e.g. move of the embassy from Tel Aviv to Jerusalem, G-d is punishing Trump with NK which is an existential threat to the U.S.
The recent murder attack on the Temple Mount demonstrates that Abbas (HAMAS) is a liar an Islam will never make peace with the Jews.
Measure for Measure, a Godly principle.
See also: torahthinking.com.
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(Video published 24-JUL-2017) 21st Century | The continued attacks on President Trump, by Rabbi Mendel Kessin:

(Source:youtube.com/watch?v=2b5VUWsGWjk, YouTube Channel: “torahthinking”, Link OK 25-JUL-2017)
This talk is about the continuation of “Midah keneged Midah”: Israel is being threatened by Iran, and President Trump is ignoring it. That’s why the U.S.A. are threatened by North Korea. Measure for Measure, a Godly principle.
See also: torahthinking.com.
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(Video published 28-MAY-2017) President Trump and the Beginning of the Messianic Process | The 21st Century , by Rabbi Mendel Kessin:

(Source:youtube.com/watch?v=7owdLkpyxQg, YouTube Channel: “torahthinking”, Link OK 31-MAY-2017)
This talk is about the return of Esav/Esau to take part in the tikun/rectification process that will culminate in the coming of Mashiach/The Messaiah.
Where I certainly don’t agree with M.Kessin is that “Yeshu”, how Kessin calls Yeshua (Jesus), is the “Gilgul (reincarnation) of the bad Esav”! Otherwise the video is most informatory from a spiritual point of view.
See also: torahthinking.com.
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(Video recorded in April 2017) The Second Error of President Donald Trump, by Rabbi Mendel Kessin:

(Source:youtube.com/watch?v=XsH0db8lwL4, YouTube Channel: “torahthinking”, Link OK 31-MAY-2017)
In this talk he speaks of the Almighty’s use of the famous and powerful ‘measure for measure’ principle (found throughout the Tanakh) at the level of nations and world conflicts. His message is very profound.
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(Video recorded 12-NOV-2017) The First Error of President Donald Trump, by Rabbi Mendel Kessin:

(Source:youtube.com/watch?v=zIqm1nT239s, YouTube Channel: “torahthinking”, Link OK 31-MAY-2017)
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(Video published 28-NOV-2016) The Real Reason Trump Won, by Dr. Zev Ballen:

(Source:youtube.com/watch?v=w8UbY4Suezc, YouTube Channel: “breslevenglish”, Link OK 8-MAY-2017)
See also: breslev.co.il.
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(Video recorded in May 2017) President Trump’s Orb deal with Saudi-Arabia, by Alex Jones, Infowars.com:

(Source:youtube.com/watch?v=XBSApfGV7IE, YouTube Channel: “The Alex Jones Channel”, Link OK 24-MAY-2017)
How Peter Thiel’s Palantir helped the NSA spy on the whole world.
Now it’s in the hands of Islam.
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Words of Terror from Hamas

(Source:youtube.com/watch?v=pl6kTfWCZRw, YouTube Channel: “yossi mautner” Link OK 3-MAY-2017)
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The HAMAS (PLO) Charta
Do you know the HAMAS (PLO) Charta? It has one goal: The total destruction of Israel!
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A One-State Plan for Peace in the Middle East – The Israeli Solution
by Caroline B. Glick
ISBN 978-0-385-34806-5
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Read more here: http://carolineglick.com.
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Please see also: A Palestinian State in Israel?.
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Written by ethomas57

May 31, 2017 at 14:38

“Midah keneged Midah” (Measure for Measure) – Donald Trump and the Coming of Messiah

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Updated: 31-MAY-2017

This article has been revised and moved to:
[Dieser Artikel ist verändert worden und umgezogen nach:]
https://swissthomas.wordpress.com/2017/05/31/president-trump-and-esau-the-messianic-process.
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Israel
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Written by ethomas57

May 3, 2017 at 21:03

Posted in Political, Spiritual

Christ per Definition

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  • “Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR ist Einer.” (5.Mose 6,4)
  • “Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.” (Joh.17:3)
  • “Ich (Jesus) fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.” (Joh.20,17)

Was ist eigentlich genau ein Christ, ein “formeller“ Christ, ein “offizieller” Christ, ein Christ per Definition?
Was schreibt die Kirche vor, wer/was ein Christ ist?

Die meisten Christen kennen nicht einmal das Glaubensbekenntnis ihrer Kirche oder Glaubensgemeinschaft. Oft wissen sie gar nicht, was ein Glaubensbekenntnis überhaupt ist. Der Artikel hier klärt auf.

Egal, ob Römisch-Katholisch, Reformiert, d.h. Protestantisch, oder aber auch freikirchlich (d.h. “evangelisch”, “frei evangelisch” oder “evangelikal”, usw.), sie alle basieren auf dem sog. «Apostolischen Glaubensbekenntnis», welches wiederum auf dem «Nizänischen Glaubensbkekenntnis» aus dem Jahr 325 n.Ch. basiert (siehe Vatikanische oder Ökumenische Konzile).

Die gängigsten Glaubensbekenntnisse sind nachfolgend aufgelistet:

Das Apostolische Glaubensbekennntnis
Die Lausanner Verpflichtung
(Kurzfassung) Woran wir glauben
Das Nizänische Glaubensbekenntnis

Will ein Christ konsequent, ehrlich und transparent sein, muss er sich im Prinzip mit dem Glaubensbekenntnis seiner Kirche mal auseinandersetzen, und sich damit dann konsequenterweise auch einverstanden erklären, oder eben nicht. Vielleicht verlangen einige Kirchen sogar, dass man deren Glaubensbekenntnis akzeptiert, wenn man Gemeindemitglied werden will.

Da ich selber auch konsequent, ehrlich und transparent sein will, muss ich sagen: Ich kann etliche Punkte des Christlichen Glaubensbekenntnisses nicht (mehr) akzeptieren. Das heisst dann eben auch:
Ich bin kein Christ mehr!
In der Folge habe ich alle Glaubensgrundsätze bzw. Argumente dieser Glaubensbekenntnisse, mit welchen ich mich heute nicht mehr einverstanden erklären kann, rot/fett gekennzeichnet.
Du wirst nun fragen: «Ja, was glaubst denn DU? Und was ist Dein Glaubensbekenntnis oder Glaubensverständnis?» In diesem Fall rate ich Dir, meine Seite „Mein Glaubensverständnis“ zu lesen.

Das Apostolische Glaubensbekennntnis
(basierend auf dem Nizänischen Glaubensbekenntnis)
(Quelle:jesus.ch/information/jesus/the_passion/entdecke/gebete/115357-das_apostolische_glaubensbekenntnis.html)

  • Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
  • Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria,
  • gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes,
  • am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
  • Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden,
  • Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

Seitenanfang

Lausanner Verpflichtung
(Quelle :www.lausanne.org/de/lausanner-verpflichtung/lausanner-verpflichtung)
Die meisten Schweizerischen Freikirchen, als auch die SEA (Schweizerische Evangelische Allianz), welche u.a. auch die meisten Freikirchen zusammenfasst, haben dieses Glaubensbekenntnis als ihre Grundlage.

Nur auszugsweise:

  • Der Plan Gottes […] Wir bekräftigen unseren Glauben an den einen ewigen Gott, Schöpfer und Herrn der Welt, Vater, Sohn und Heiliger Geist […] (Anm. TM: Dreieinigen / trinitarischen Gott).
  • Die Autorität der Bibel: […] Wir halten fest an der göttlichen Inspiration, der gewissmachenden Wahrheit und Autorität der alt- und neutestamentlichen Schriften in ihrer Gesamtheit als dem einzigen geschriebenen Wort Gottes.
  • Einzigartigkeit und Universalität Jesu Christi: […] Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott, hat sich selbst als die einzige Erlösung für Sünder dahingegeben. […] Wer aber Jesus Christus ablehnt, verschmäht die Freude des Heils und verdammt sich selbst zur ewigen Trennung von Gott.

Seitenanfang

Kurzfassung „Woran wir glauben“

(Anm. TM: Dieses Glaubensbekenntnis fasst es im Prinzip kurz und bündig und klar zusammen. Ich gehe davon aus, dass 99,9% aller Landeskirchen und Freikirchen Mitglieder dieses Bekenntnis unterschreiben könnten).
(Quelle:wort-des-glaubens.de/gemeinde/woran-wir-glauben):

Wir glauben:

  • an den einen Ewigen Gott, Schöpfer aller Dinge, welcher vollkommen und heilig ist und Sich offenbart in drei Personen:
    • Gott – der Vater
    • Gott – der Sohn
    • Gott – der Heilige Geist
  • dass der Mensch im Ebenbild Gottes geschaffen wurde, um mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Durch sündigen Ungehorsam verlor der Mensch das Recht auf Beziehung zu Gott und ebenso die Fähigkeit, diese Beziehung durch eigene Anstrengung zu erneuern.
  • dass Jesus Christus, Gott – der Sohn, vollkommen Mensch wurde, gezeugt durch den Heiligen Geist und geboren durch eine Jungfrau, Maria, um am Kreuz als Sühneopfer für die Sünden der gesamten Menschheit zu sterben und nach drei Tagen aus dem Tod wieder aufzuerstehen.
  • dass das Blut Jesu Christi, vergossen am Kreuz, und Seine Auferstehung die alleinige Grundlage für die Vergebung aller Sünde ist. Deshalb gibt es Errettung von Sünde und von ewiger Verdammnis für jeden, der seinen Glauben völlig auf das vollbrachte Werk Jesu am Kreuz setzt.
  • dass der Heilige Geist die dritte Person der Gottheit ist, welcher in den Gläubigen an Christus wohnt, um sie anzuleiten, zu unterweisen und zu bekräftigen in ihrem gottgefälligen Wandel und Dienst.
  • dass das Alte und Neue Testament das durch den Heiligen Geist inspirierte Wort Gottes ist, durch welches wir Lehre, Ausrichtung, Ermutigung und Einsicht in Gottes Natur, Wege und Absichten empfangen.
  • dass die weltweite Gemeinde, bestehend aus allen Gläubigen, die Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser angenommen haben, der Leib Jesus Christi ist, dessen Aufgabe es ist, Gott zu verherrlichen und Seine Liebe und Gnade einer verlorenen Welt Kund zu tun.

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Das Nizänische Glaubensbekenntnis
(Quelle:vatican.va/archive/DEU0035/_P1A.HTM)

  • Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.
  • Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
  • Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen.
  • Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
  • Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel.
  • Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
  • Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.
  • Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
  • Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.

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Heidnische Dreieinigkeit

Sukkot: Ushpizin (Guests)

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A wonderful movie about G-d’s goodness and mercy. Baruch Hashem!
Ein zusätzlicher Kommentar in Deutsch ist weiter unten auf dieser Seite: Hier klicken

Ushpizin

(Video Source:youtube.com/watch?v=9aRRc6c0uQk / YouTube Channel: Kosher Rican / Link OK 9 Oct. 2016)

(Copied from:en.wikipedia.org/wiki/Ushpizin):
Ushpizin (Hebrew האושפיזין) (lit. “the Sukkot guests”, from Aramaic ushpizin אושפיזין “guests”) is a 2004 Israeli film directed by Gidi Dar and written by Shuli Rand. It starred Rand, and his wife, Michal, who had never acted before.
Moshe and Mali Bellanga are an impoverished, childless, Hasidic baal teshuva (“returnees to Judaism”) couple in the Breslov community in Jerusalem. After Moshe is passed over for a stipend he expected, they cannot pay their bills, much less prepare for the upcoming Jewish holiday of Sukkot.
Moshe admires a particularly beautiful etrog, or citron, one of the four species required for the holiday observance. They console themselves by recalling a saying of Rabbi Nachman of Breslov that difficult times are a test of faith. After some anguished prayer, they receive an unexpected monetary gift on the eve of the holiday and Moshe buys the etrog for 1000 shekels (approx. $300), a large sum of money that is much more than he can afford.
The couple is visited by a pair of escaped convicts, one of whom knew Moshe in his earlier, non-religious life. The convicts become their guests (ushpizin) in the sukkah, creating many conflicts and straining Moshe and Mali’s relationship.

Sukkot

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Kommentar in Deutsch

(Verfasst am 13.Oktober 2016) : Vor ein paar Tagen las ich in einem israelfreundlichen, christlichen Magazin in einem längeren Artikel über das Jüdische Sukkot-Fest folgendes (hier auszugsweise einige Sätze kopiert):

[…] «Es ist geradezu eine Tragik, dass sich die Juden religiöser Festlichkeiten hingeben, sich an einer zweifelsohne schönen Tradition erfreuen, sich aber Jesus, dem wirklich lebensspendenden Wasser und dem wahren Licht verweigern. […] Es ist schön, den Juden während des Laubhüttenfestes zuzuschauen, insbesondere am letzten Tag, aber es ist erschreckend, dass der Messias noch keinen Raum in ihren Herzen hat. Und daher kann für uns das Laubhüttenfest, so wie es in Israel gefeiert wird, gar kein Grund zur Freude sein; es tut einfach nur weh. Was nützen all diese schönen Feierlichkeiten, die Hütten, die Fröhlichkeit, das Essen, die Tänze, die Musik, wenn der verheissene Erlöser verachtet wird? […]»

Jedem gottesfürchtigen Juden ist eine solche Aussage ein Stich mit dem (Christen-)Messer ins Herz!

Vor wenigen Tagen, am 2. Oktober, begann für die Juden das Neue Jahr (Rosch HaSchana), das Jahr 5777.

Und am 12. Oktober (genauer 11.Okt. abends bis 12.Okt. abends) feierten sie Yom Kippur, den Versöhnungstag und allerheiligsten Feiertag des Jahres.

Den Neujahrstag durfte ich in Tel Aviv verbringen und Gottes auserwähltes Volk beobachten. Rosch HaSchana ist ein fröhlicher Tag. Zwischen Rosch HaSchana und Yom Kippur bringen viele Juden zwischenmenschliche Probleme (Sünden, Unvergebenheiten, Altlasten) mit Betroffenen ins Reine.

Und an Yom Kippur vertrauen sie dann gemäss Gottes Versprechen in der Thora, dass «Hashem» (wie Gott von den Juden respektvoll genannt wird) dem ganzen Volk die Sünden vergibt. So stand auch dieses Jahr an Yom Kippur jedes Verkehrsmittel in Israel still und weder Restaurants noch Geschäfte waren geöffnet, Autobahnen wurden von Velo- und Skateboardfahrern benutzt.
Ich hatte das Privileg, Yom Kippur (als vielleicht einziger Nicht-Jude, ich weiss es nicht) in einer Synagoge in Zürich zu verbringen. Hunderte von Juden in ihrem bis auf den letzten Platz besetzten Gotteshaus, baten Gott um Vergebung. Geschäftsleute, Banker, usw., fielen mehrere Male auf die Knie und beugten sich zu Boden! Sollte ihr Gott (und unser Gott) diese Gebete nicht erhören?! Es war eindrücklich und ich habe allen Respekt vor diesen Menschen, die an Yom Kippur 25 Stunden auf Nahrung (Essen und Trinken) verzichten. Am Schluss der Feier und zum Ende dieser Fastenzeit gab es zur Verabschiedung dann ein «Guezli» und die Schar verliess das Gebäude unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen.

Am 16.Oktober nun beginnt das achttägige Laubhüttenfest, Sukkot. Dies ist ein wahres Freudenfest – nichts von Traurigkeit!

An diesem Fest feiert das Judentum den Auszug aus Mizraim (Ägypten), aus der Gefangenschaft in die Freiheit, genauso, wie Gott geboten hat, diesen Auszug für immer jährlich zu feiern.

Juden erwarten – genauso wie die Christen – den Messias! Und ob der Messias keinen Raum in den Herzen der Juden hat! Jeder Jude erwartet den Messias und täglich lebt er im Gebet in dieser Erwartungshaltung.
Wann lernen Christen aufzuhören mit dem seit 2’000 Jahren anhaltenden lieblosen Vorwurf an die Juden, sie hätten den Messias abgelehnt! Warum immer zurückschauen? Schauen wir doch nach vorne und freuen uns: Sie werden ihn erkennen, WENN er kommt!

Wie ernsthaft, aber eben auch fröhlich das Sukkotfest ist, zeigt der eindrückliche Film «Ha Ushpizin» von Schuli Rand.

Das Video ist in hebräischer Sprache mit englischen Untertiteln. Ich möchte den Film jedermann empfehlen, in der Hoffnung, dass unser Bild über gottesfürchtige Juden bei einigen in ein anderes Licht gerückt wird, als es vielleicht heute der Fall ist.

In diesem Sinne: Chag Sameach und Happy Sukkot!

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Written by ethomas57

October 9, 2016 at 15:24

The Written and the Oral Torah

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Did you ever want to know what Torah really is? And what are the Talmud, Mishna, Midrash, etc.? Who were their authors? Watch this fascinating teaching series!

(Copied from chabad.org:) Scroll Down with Dr. Michael Chighel (*)

Scroll Down is a 10-part course designed to orient viewers on the process of the Torah’s transmission and exposition through the ages.
With deep insight and ample humor, Dr. Chighel leads a delightful tour among the people, places and events that have shaped the Jewish library.

  • (Introduction: 101 Authors Who Didn’t Write the Bible):
    Link to page with video (opens in new tab/window)
  • Lesson 1. What Torah Thinks of Torah:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    How can the over-representation of Jewish Nobel Prize laureates be explained? The connection between intellectual excellence among Jews in secular studies and the literary tradition originating in the Torah.
  • Lesson 2. Moses and the Non-Prophets:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    Given the incomparable significance of the Torah, what is the function of prophecy and of the prophetic books, the Neviim (”Prophets”) and Ketuvim (”Hagiographa”), composed after the Torah was given at Sinai? And why did the era of prophecy end?
  • Lesson 3. The Written and the Oral Torah:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    What is the “Oral Torah”? What role does the rabbinic tradition play vis-à-vis the Bible? The dialectical interplay, sanctioned at Sinai, between the Oral Torah and the Written Torah.
  • Lesson 4. Meta-Phor: Exploring Midrash:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    Biblical exegesis, or the intrepretation (Drash) of the Torah, was part of the rabbinic tradition since the earliest literary period. What makes certain interpretations valid and others not? Why is interpretation needed altogether?
  • Lesson 5. The Great Assembly and the Pharisees:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    Who decided which texts belonged to the biblical canon and which texts did not belong? The Oral Torah during the early, pre-mishnaic, periods.
  • Lesson 6. Boiling Point: The Mishnah Is Written:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    Rabbi Yehuda HaNassi put the Oral Torah down on paper in the year 212 in the form known as the Mishna. What prompted this radical move in the history of Jewish literacy? What constitutes the Mishna? And what is its function in the Tradition?
  • Lesson 7. Boiling Over: The Talmud Is Redacted:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    Since the redaction of the Talmud around the year 500, no single text apart from the Torah itself has played a more vital role in the preservation and development of Jewish education. What is the Talmud?
  • Lesson 8. All Set: The Codification of Jewish Law:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    The first half of the last millennium (1000-1500) experienced an explosion in Jewish literacy in many fields: Kabbalah, philosophy, biblical commentary, poetry, and, most notably, in the great codifications of Halakha (Jewish Law). How did these great Codes originate?
  • Lesson 9. As the World Turns: Modern Jewish Law:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    The second half of the last millennium (1500-today) saw still newer developments in Halakah as well as in other fields of literacy. How do these major literary trends (such as Hassidism) define Judaism today and into the future?
  • Lesson 10. Conclusion:
    Link to page with video (opens in new tab/window)
    Concluding scientific postscript to the significance of the ever-expanding Jewish Library.

(*) (chabad.org/multimedia/media_cdo/aid/3209161/jewish/Scroll-Down-with-Dr-Michael-Chighel.htm / chabad.org/scrolldown)

Torah

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October 9, 2016 at 11:06

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