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Von Alpha Live zu Aleph Chai

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“Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt;” (2.Tim.4,3)

Alpha Live

Siehe auch: Alpha oder .pdf Datei Der Alpha Live Kurs **

Der Christliche Alphalive gegenüber dem 100% torah-kompatiblen Aleph Chai Kurs.

Stell dir vor, mehr und mehr Christen wollen nicht mehr den auf dem Römisch Katholischen (vom Papst abgesegneten), römisch-griechisch philosophischen, charismatisch-evangelischen, Konstantinischen Christentum aufgebauten Alpha Kurs (in der Schweiz Alpha Live) besuchen, sondern den auf dem Tanach basierenden Aleph Chai Kurs!
Und dies trotz europaweiter Alphalive Werbung durch Bear Grylls.

Das katholische, reformierte, evangelikale & ökumenische Alpha Live Programm:

1. Hat das Leben mehr zu bieten? Ja – Jesus über alles! Nichts als Jesus!
2. Woche – Wer ist Jesus? Jesus ist Gott (Thema “Trinität”, “Dreieinigkeit” oder “Dreifaltigkeit”)
3. Woche – Warum starb Jesus? (Thema: “Gott opfert seinen Sohn”)
4. Woche – Was gibt mir Gewissheit im Glauben? (Thema “Einmal gerettet, immer gerettet”)
5. Woche – Warum und wie bete ich? (Thema “Variationen des Gebets, u.a. Zungengebet”)
6. Woche – Wie kann man die Bibel lesen? (Thema “Das Neue Testament und nochmal das Neue Testament”)
7. Woche – Wie führt uns Gott? (Thema “Wie immer Du auch leben magst, Gott führt Dich”)
-Wochenende: Wer ist der Heilige Geist? (Thema “Trinität” zum Zweiten und zum Dritten)
8. Woche – Wie widerstehe ich dem Bösen? (Thema? … Keine Angst, Themen wie Sexualität vor oder ausserhalb der Ehe werden nicht angeschnitten, um niemanden zu verärgern)
9. Woche – Warum mit anderen darüber reden? (Thema “Weil’s halt so läss ist!”)
10. Woche – Heilt Gott heute noch? (Thema “IHOP, Toronto, Bethel und: Jeder kann heilen”)
11. Woche – Welchen Stellenwert hat die Kirche? Thema “Unser Konstantinisches Christen(heiden)tum”)

Das auf dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bzw. auf dem (jüdischen) Tanach basierende und 100% torah-konforme Aleph Chai Programm (Chai ist hebräisch und heisst Leben) – nachfolgend nennen wir Jesus bei seinem richtigen jüdischen, anstatt griechischen Namen: Yeschua

1. Hat das Leben mehr zu bieten? Ja, mit dem (monotheistischen, alleinigen) Gott von Abraham, Isaak und Jakob und Seinem Messias (Yeschua)
2. Woche – Wer ist Yeschua? Er ist der Gesalbte (Gesandte) Gottes, der von Gott verheissene Messias, der 100% Torah lehrende und lebende Jude – ganz Mensch, nicht Gott.
3. Woche – Warum starb Yeschua? Warum war Yeschua’s Leben wichtiger als sein Tod? (Das Leben als “Tzaddik”. Und: Yeschua gab sein Leben von sich aus, nicht weil sein Gott es verlangte)
4. Woche – Was kann mir Gewissheit im Glauben geben? Gott lieben und seine Gebote (Torah) halten (was auch den Nächsten lieben beinhaltet)
5. Woche – Warum und wie bete ich? Zurück zum Gebet, das den Monotheistischen Gott ehrt.
6. Woche – Wie kann man die Bibel lesen? Warum der Tanach (“=Altes Testament”) Vorrang vor den Evangelisch/Apostolischen Schriften (dem “Neuen Testament”) hat.
7. Woche – Wie führt uns Gott? Weshalb Führung nicht auf Emotionen und Gefühlen basiert, sondern auf Hören und Tun.
-Wochenende: Wer ist derHeilige Geist? Er ist nicht die 3. Gottheit der christlichen Tinität, sondern der Ruach Hakodesch, der Geist Gottes.
8. Woche – Wie widerstehe ich dem Bösen? Yetzer Ha’Ra und Yetzer Ha’Tov (anstatt “Wandeln im Fleisch oder im Geist”)
9. Woche – Warum mit anderen darüber reden? Weil Yeschua den Auftrag gegeben hat.
10. Woche – Heilt Gott heute noch? Die Gefahr der Charismatischen Szene und wie Gott heute heilt.
11. Woche – Welchen Stellenwert hat die Kirche? Das Aufdecken der falsch gelehrten Kirchengeschichte und der generell anti-messianischen Haltung der Kirche.

** Womit ich mit dem Author des Dokumentes nicht einverstanden bin:
Trinität: Jesus ist nicht Gott, sondern der Messias und Erlöser.
Hölle: Wer Jesus nicht “annimmt”, wird nicht ewiglich in der Hölle schmoren.

P.S. Was den Christlichen Alphalive Kurs abrundet bzw. das “Tüpfchen auf dem i” ist: Nicky Gumbel, der Gründer von Alpha, wird vom Papst empfangen. Das will etwas heissen! Hallo?!
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Zuletzt noch dies: Ich habe jahrelang an Alphalivekursen in einer Freikirche Gruppen moderiert.

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Explo 2015 – Explosionsgefahr

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“und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen.” (Mt.24,11)

Explo 2015

Verwandte Artikel: Kundalini Geist und Toronto Segen oder Fluch?



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Die Explo 2015 ist vorüber.
Die Bedenken jedoch bleiben dieselben … Wohin steuert die Kirche?!
Sie steuert immer mehr weg von dem, was Jesus und die Apostel gepredigt haben.
Aber der Aufbruch hat begonnen und immer mehr kehren zu den Wurzeln des Glaubens an den Gott von Abraham, Isaak und Jakob zurück!
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Wo ist sie nur gelandet, diese Explo ?! Wo ist sie nur gelandet, die Kirche?!
Die charismatisch, ökumenisch, landes- und frei-kirchliche Lobby lädt ein zur ökumenischen Explo(sion)!
Die Stimmung mag gut sein. Die Freunde cool. Die Gemeinschaft lässig. Die Musik fetzig.
Aber WIE WEIT entfernt vom Evangelium, das Jesus und die Apostel gepredigt haben!

Ich will sie nicht verdammen, diese Explo! Gott behüte!
Aber Achtung: Ist diese Richtung auch richtig? Biblisch? Was/wer steckt dahinter?

Einige der illustren ausländischen Hauptreferenten sind Brian Houston, Hillsong Church, Heidi Baker, Iris Global, Pater Raniero Cantalamessa, Vatikan.
Hier ein paar prägnante, zur Warnung dienende Kurzvideos, leider alle auf Englisch. Die Explo -Oranisatoren und viele wiedergeborene Christen werden mich dafür verurteilen, wenn nicht verdammen.

Heidi Baker: Demonic impartation
Kernpunkt: Heilendes Öl? Deine Kronen auf die Kinder?! Was für ein Wirrwarr! … Legacy – Vermächtnis – Legacy, legacy, legacy – aber was für ein Vermächtnis?! Guck mal den Zappelphilipp an im Video. Je zappliger, desto geisterfüllter?! Unsere Charismatiker werden es lieben! Hallo?!

(Video: youtube.com/watch?v=16H84rcaqyk / Channel: “The Glory Gathering” / Link OK: 12-JUN-2015)

Brian Houston: WF false PREACHER BRIAN HOUSTON SAYS CHRISTIANS SERVE SAME GOD AS MUSLIMS:
Kernpunkt: Gott und Allah sind der gleiche Gott! Hallo?!

(Video: youtube.com/watch?v=fDCqp_W7uYs / Channel: “Corinthians Ministries” / Link OK: 12-JUN-2015)

Pater Raniero Cantalamessa: Raniero Cantalamessa, preacher of the Pope, explains what he will speak about this Lent:
Kernpunkt: Meditation, Nachdenken über die Kirchenväter (*), Trinität (**).
* Diese Kirchenväter haben uns dieses verdrehte, torahfeindliche, antisemitische Evangelium eingebrockt!
** Die Trinität (Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit) war Jesus und den Aposteln völlig fremd!

(Video: youtube.com/watch?v=ZzxpZeMDn6A / Channel: “ROME REPORTS in English” / Link OK: 12-JUN-2015)

Übrigens: Hatte sich die reformierte Kirche nicht mal ganz, ganz deutlich von der Katholischen Lehre bzw. Kirche distanziert?! Und jetzt ist sie voll salonfähig und der Pater wird zu tausenden meist jungen Schweizer Christen sprechen. Hallo?!

Abgerundet wird alles musikalisch u.a. durch die “Trinity Band” aus Holland. Schon der Name hat’s in sich.

Also: Explo 2015: Gemeinschaft sicher gut, aber die Lehre?! Nein danke! Explo – wohin?

Überleg Dir, ob Du wirklich da hin willst!

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Wer ist Jesus? 100 Gründe gegen die Trinität

with one comment

(Was mein ganz persönliches Glaubensverständnis ist, kannst Du hier lesen: swissthomas.wordpress.com/2014/04/29/mein-glaubensbekenntnis. Wenn Du diesen Artikel magst, oder aber auch mein persönliches Glaubensverständnis, darfst Du mir (Thomas M.) gerne einen Freundschaftsantrag auf Facebook schicken: www.fb.com/SwissThomas.)
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100 schriftbezogene Gründe für den Glauben an einen einzigen GOTT
Übersetzung von: BiblicalUnitarian.com . 100 Arguments for the Unitarian Faith
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Mit freundlicher Genehmigung von: (Copyright © 2014) Spirit & Truth Fellowship International.
With the friendly permission of: (Copyright © 2014) Spirit & Truth Fellowship International.
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Hier finden Sie „100 schriftbezogene Argumente für einen unitarischen Glauben“, herausgegeben von der Amerikanischen Unitarischen Gesellschaft.
Diesen Artikel zu lesen ist ein Muss für alle, die sich mit der Lehre der „Dreieinigkeit“ beschäftigen.
(Das genaue Herausgabedatum dieses Dokuments ist nicht bekannt, aber es wurde um 1825 herum von Samuel Barrett geschrieben; Boston: American Unitarian Association)

Biblische Argumente

Auch Christen, die nicht an einen „dreieinigen Gott“ glauben, glauben, dass Jesus Christus der Sohn GOTTES und der Erlöser der Menschheit ist. Sie glauben an die Göttlichkeit seines Auftrags und an die Göttlichkeit seiner Lehre. Sie glauben, dass die Botschaft, die er verkündet, von GOTT kommt; dass die Erkenntnis, die sie beinhaltet, die Ethik, die sie verbreitet, den Geist, den sie atmet, die Versprechen, die sie macht, die Aussichten, die sie enthält, die Belohnung, die sie verspricht, die Strafen, die sie androht, dass dies alles von dem großen JHWH kommt.
Aber sie glauben nicht, dass Jesus Christus der Allmächtige GOTT ist. Sie glauben, dass er, obwohl er über aller anderen geschaffenen Intelligenz steht, ein Wesen/eine Person ist, die unterschieden von, untergeordnet unter und abhängig von dem allmächtigen Vater ist.

Für diesen Glauben sprechen, neben anderen Gründen, folgende Argumente der Schrift:

1. Jesus wird von den geistgeleiteten Schreibern der Bibel so unterschieden von GOTT dem Vater dargestellt, wie ein Mensch von einem anderen unterschieden ist.
„Aber auch in eurem Gesetz steht geschrieben, dass das Zeugnis zweier Menschen wahr ist. Ich bin es, der von mir selbst zeugt, und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt von mir“
Joh 8, 17-18

2. Jesus sagte kein einziges Mal, dass er selbst GOTT sei; im Gegenteil – immer sprach er von dem Vater, der ihn gesandt hatte, als dem GOTT und dem einzigen GOTT.
„Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren GOTT, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“
Joh 17, 3
Diese Worte gebrauchte Jesus in seinem feierlichen Gebet zu „seinem“ und „unserem“ Vater.

3. Jesus wird in unzähligen Gelegenheiten als der Sohn GOTTES vorgestellt.
„… eine Stimme aus den Himmeln, welche spricht: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe“
Math 3, 17
Kann ein Sohn gleich alt und der Gleiche sein, wie sein Vater sein?

4. Jesus wurde zum Christus gemacht; er ist ein von GOTT gesalbter Mensch.
„Jesus von Nazareth, wie GOTT ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat…“
Apg 10,38
Kann der, der salbt, der Gleiche sein, wie der, der gesalbt wird?

5. Jesus wird als Hoherpriester dargestellt.
„… heilige Brüder, … betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus“
Heb 3, 1
Die Aufgabe eines Priesters ist GOTT zu dienen! Christus kann als Priester also nicht GOTT sein!

6. Christus ist der Mittler zwischen dem „einen GOTT“ und den Menschen
„Denn einer ist GOTT, und einer ist Mittler zwischen GOTT und Menschen, der Mensch Christus Jesus.”
1. Tim 2, 5

7. Jesus wurde vom Vater als der Erlöser der Menschen gesandt.
„Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt“
1. Joh 4, 14

8. Jesus ist von GOTT zum Apostel berufen worden.
„Daher, heilige Brüder, … betrachtet den Apostel … Jesus, der treu ist dem, der ihn dazu gemacht hat, wie auch Mose in seinem ganzen Hause!“
Heb 3, 1+2

9. Jesus wird uns als unser Fürsprecher bei GOTT gezeigt.
„…Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten GOTTES ist, der sich auch für uns verwendet.“
Röm 8, 34

10. GOTT ist das Haupt Jesu.
„Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber GOTT“
1. Kor 11, 3

11. So, wie wir zu Christus gehören, so gehört Christus in der gleichen Art und Weise zu GOTT.
„ihr aber seid Christi, Christus aber ist GOTTES.“
Kor 3, 23

12. Jesus sagt „Mein Vater … ist größer als alle“
Joh 10, 29
Ist der Vater dann nicht auch größer als der Sohn?

13. Jesus bestätigt dies ohne den geringsten Vorbehalt auch in einem anderen Zusammenhang.
„… denn der Vater ist größer als ich.“
Joh 14, 28

14. Jesus verneint praktisch, dass er GOTT ist, als er erklärt:
„Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, GOTT.”
Mk 10, 17+18

15. Nachdem Jesus gesagt hatte „Ich und der Vater sind eins“, gab er seinen Jüngern deutlich zu verstehen, dass er damit nicht gemeint hat, „eine Substanz“, gleich in Kraft und Herrlichkeit, sondern eins in der Liebe und Absicht. Das kommt ganz deutlich zum Ausdruck in dem Gebet, das er ihretwegen zu seinem Vater betet:
„damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien …“
Joh 17, 21

16. Der Vater ist der GOTT Christi, genau so wie er auch der GOTT der Christen ist. Jesus sprach zu Maria Magdalena:
„… Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem GOTT und eurem GOTT“
Joh 20,17

17. Ein Apostel sagt, dass GOTT im Unterschied zu dem Herrn Jesus Christus, der einzig Gewaltige ist und als einziger Unsterblichkeit hat.
„… die Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus wird zu seiner Zeit der selige und alleinige Machthaber zeigen, der König der Könige und Herr der Herren, der allein Unsterblichkeit hat und ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht!“
1. Tim 6, 15+16

18. Es ist ausdrückliche Verkündigung des gleichen Apostels, dass der Vater der eine GOTT ist und dass es keinen weiteren GOTT gibt.
„…so wissen wir, dass kein Gott ist als nur einer. Denn wenn es auch so genannte Götter gibt im Himmel oder auf Erden – wie es ja viele Götter und viele Herren gibt -, so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind.“
1. Kor 8, 4-6

19. Die Kraft, die Jesus besaß, um ihn zu bestätigen, war ihm von GOTT gegeben worden.
„… Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.“
Matt 28,18

20. Jesus verneint ausdrücklich, der Urheber seiner wunderbaren Taten zu sein. Er verweist immer auf den Vater oder den heiligen Geist GOTTES.
„der Vater aber, der in mir bleibt, tut seine Werke“
Joh 14, 10
„Wenn ich aber durch den Geist GOTTES die Dämonen austreibe…“
Matt 12, 28

21. Jesus sagt deutlich, dass diese Werke nicht Zeugnis geben, von seiner eigenen Kraft, sondern Beweis sind, dass der Vater ihn gesandt hat.
„die Werke, die der Vater mir gegeben hat, dass ich sie vollbringe, die Werke selbst, die ich tue, zeugen von mir, dass der Vater mich gesandt hat.“
Joh 5, 36

22. Jesus bestätigt ausdrücklich, dass die Werke nicht in seinem eigenen Namen getan werden, sondern im Auftrag des Vaters
„Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir.“
Joh 10, 25

23. Jesus erklärt, dass er von GOTT, dem Vater bestätigt worden ist und diesem GOTT daher verpflichtet ist.
„diesen hat der Vater, GOTT, bestätigt.“
Joh 6, 27

24. Jesus erklärt, dass nicht er selbst der Urheber seiner Lehre ist
„… Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus GOTT ist oder ob ich aus mir selbst rede.“
Joh 7, 16+17

25. Jesus stellt immer klar, dass er vom Vater instruiert ist.
„dann werdet ihr erkennen, … dass ich nichts von mir selbst tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat“
Joh 8, 28

26. Jesus weist immer wieder darauf hin, dass der Vater der Urheber der Vollmacht ist, mit der er spricht und handelt
„wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst; und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.“
Joh 5, 26 f

27. Jesus weist bei all seinem Tun und Handeln immer auf seine Abhängigkeit und Weisungsgebundenheit von seinem himmlischen Vater hin
„Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; … Denn der Vater … zeigt ihm alles, was er selbst tut“
Joh 5, 19 f

28. Jesus sucht nicht seine eigene Ehre
„ich ehre meinen Vater, … Ich aber suche nicht meine Ehre“
Joh 8, 49 f

29. Jesus wiederholt das nochmals
„Wenn ich mich selbst ehre, so ist meine Ehre nichts; mein Vater ist es, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser GOTT.“

Joh 8, 54

30. Ein Apostel erklärt, dass in Christus alle Fülle wohnt, weil es dem Vater so gefällt
„denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen“
Kol 1, 19

31. Christus wird in den Schriften einheitlich nicht als der „Wichtigste“ dargestellt, sondern als der Mittler, der Grund aller Dinge, die im Zusammenhang mit unserer Erlösung stehen.
„so ist doch für uns ein GOTT, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn“
1. Kor 8, 6

32. Jesus erklärt, dass er nicht aus eigenem Antrieb in der Welt auftrat, sondern von GOTT gesandt war
„ich bin auch nicht von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt“
Joh 8, 42
„…. ich bin nicht von mir selbst gekommen, sondern der mich gesandt hat, ist wahrhaftig“
Joh 7, 28
„Jesus – im Bewusstsein, dass … er von GOTT ausgegangen war und zu GOTT hingehe“
Joh 13, 3

33. Jesus bestätigt, dass nicht er das Vergaberecht für die besten Plätze in seinem eigenen Reich hat
„das Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu vergeben, steht nicht bei mir, sondern ist für die, denen es von meinem Vater bereitet ist“
Matt 20, 23

34. Jesus verweist seine Jünger auf einen kommenden Zeitpunkt, ab dem sie mehr von dem, was ihn betrifft, verstehen würden und erklärt ihnen ausdrücklich, dass sie dann erkennen würden, dass er ganz vom Vater abhängig ist
„Wenn ihr den Menschensohn erhöhen werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und dass ich nichts von mir selbst tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat, das rede ich“
Joh 8, 28

35. Jesus behauptet immer, dass er nicht seinen eigenen Willen durchsetzt, sondern dass er sich völlig vom Willen des Vaters leiten und führen lässt
„nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat“
Joh 6, 38

36. Jesus verneint ausdrücklich, dass er das göttliche Attribut einer „aus sich selbst bestehenden Existenz“ habe
„ich lebe um des Vaters willen, so auch, wer mich isst, der wird auch leben um meinetwillen“
Joh 6, 57

37. Jesus erhebt auch ausdrücklich keinen Anspruch auf die göttliche Eigenschaft der „ewigen Existenz“
„wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst“
Joh 5, 26

38. Jesus verneint auch ausdrücklich, dass er die göttliche Eigenschaft der „Allmacht“ hat
„Ich kann nichts von mir selbst tun; so wie ich höre, richte ich, und mein Gericht ist gerecht“
Joh 5,30

39. Jesus erhebt auch ausdrücklich keinen Anspruch, die göttliche Eigenschaft der „Allwissenheit“ zu haben
„Von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein“
Matt 24, 36; Mark 13, 32

40. Es wird in den Evangelien berichtet, dass Jesus vom Teufel versucht worden ist
„GOTT kann nicht versucht werden vom Bösen“
Jak 1, 13

41. Von Jesus wird berichtet, dass er betete.
„er verbrachte die Nacht im Gebet zu GOTT“
Luk 6, 12
Warum sollte Christus so beten, wenn er selbst GOTT wäre?

42. Vor der Auferweckung des Lazarus dankte Jesus dem Vater in Gegenwart einer großen Menschenmenge, dass er ihn erhört habe
„Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast“
Joh 11, 41

43. Jesus ruft den Vater an, ihn zu verherrlichen.
„Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war!“
Joh 17, 5
Der, der GOTT bittet, ihn zu verherrlichen, kann nicht selbst GOTT sein.

44. Jesus bittet GOTT flehend, dass nach Möglichkeit der Kelch an ihm vorübergehen sollte und fügt hinzu:
„Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst“
Matt 26, 39

45. Jesus ruft am Kreuz aus:
„Mein GOTT, mein GOTT, warum hast du mich verlassen?“

Matt 27,46
Kann derjenige, der so etwas sagt, der Höchste Gott sein?

46. Jesus hat nie auf der Verehrung des „Sohnes“ oder des „Heiligen Geistes“ bestanden, was er hätte verlangen müssen, wenn „der Sohn“ und „der Heilige Geist“ GOTT sein sollten.
Er lehrte allerdings immer, dass dem Vater die Ehre zusteht.

47. Jesus wies nie seine Jünger an, ihn oder den heiligen Geist anzubeten, sondern den Vater und nur den Vater allein
„Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme“
Luk 11,2
„Wahrlich ich sage euch: Was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben.“
Joh 16, 23
„Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden.“
Joh 4, 23

48. Die Apostel hatten nicht die Gewohnheit Jesus eine göttliche Verehrung zukommen zu lassen, sondern GOTT dem Vater durch oder im Namen Jesu
„Ich danke GOTT durch Jesus Christus, unseren Herrn!“
Röm 7, 25
„dem allein weisen GOTT durch Jesus Christus, ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit!“
Röm 16, 27
„Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater.“
Eph 3, 14

49. Nachdem Petrus an Pfingsten vom heiligen Geist erfüllt war, sprach er folgendes zu den Juden:
Jesus, den Nazoräer, einen Mann, der von GOTT euch gegenüber erwiesen worden ist durch Machttaten und Wunder und Zeichen, die GOTT durch ihn in eurer Mitte tat – wie ihr selbst wisst – diesen Mann, der nach dem bestimmten Ratschluss und nach Vorkenntnis GOTTES hingegeben worden ist, habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen an das Kreuz geschlagen und umgebracht. Den hat GOTT auferweckt, nachdem er die Wehen des Todes aufgelöst hatte, wie es denn nicht möglich war, dass er von ihm behalten würde.“
Apg 2, 22-24

50. Paulus sagt ausdrücklich, dass
„Alles aber von GOTT – ist -, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus“

2. Kor 5, 18

51. Der gleiche Apostel dankt GOTT
„GOTT aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“

1. Kor 15, 57

52. Paulus fordert auf, dass
„zur Ehre GOTTES, des Vaters jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus der Herr ist,“

Phil 2, 11

53. Die Schrift bestätigt, dass
„der Christus sich nicht selbst verherrlicht hat, um Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm gesagt hat
: “Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt.”
Hebr 5, 5

54. Johannes behauptet klar und unmissverständlich, dass
„GOTT Jesus die Offenbarung gegeben hat“

Off 1, 1

55. Ein Apostel sagt, dass Christus nur das Bild GOTTES ist
„Er ist das Bild des unsichtbaren GOTTES“

Kol 1, 15

56. In der gleichen Bibelstelle wird festgestellt, dass Jesus
„der Erstgeborene aller Schöpfung ist“

Kol 1, 15

57. Es wird auch gesagt, dass Jesus
„der Anfang der Schöpfung Gottes ist“

Off 3, 14

58. Das NT versichert uns an vielen Stellen, dass Jesus
„ein wenig unter die Engel erniedrigt war“ oder „etwas niedriger als die Engel gemacht wurde“
Hebr 2, 9
Wie kann GOTT niedriger als seine Geschöpfe werden?

59. Petrus erklärt, dass Jesus
„von GOTT, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit empfing
, als von der erhabenen Herrlichkeit eine solche Stimme an ihn erging: “Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.”
2. Petr 1, 17

60. Es wird gesagt, dass es notwenig war, dass der Erlöser der Menschheit
„in allem den Brüdern gleich werden musste“

Hebr 2, 17

61. Im Hebräerbrief wird Jesus mit Mose verglichen. Einen solchen Vergleich müsste man respektlos nennen, wenn hier GOTT mit einem Menschen verglichen worden wäre.
„er ist größerer Herrlichkeit gewürdigt worden als Mose“
Hebr 3, 3

62. Jesus wird uns als Knecht, als Auserwählter, als der Geliebte GOTTES gezeigt und als einer, der den Geistes GOTTES empfangen hatte
“Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat; ich werde meinen Geist auf ihn legen“
Matt 12, 18

63. Jesus selbst erklärt ausdrücklich, dass sein Tun den Vater erfreut und dass der Vater mit ihm ist und ihn nicht alleine lässt
„der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich allezeit das ihm Wohlgefällige tue“
Joh 8, 29

64. Von Jesus wird berichtet, dass er
„zu nahm an Weisheit und Alter und Gunst bei GOTT und Menschen“

Luk 2, 52

65. Jesus sagt, dass er Befehle vom Vater bekommen hat
„der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll“
Joh 12, 49

66. Jesus wird dargestellt als der Mensch, der GOTT gehorcht
„er wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz“
Phil 2, 8
„ich weiß, dass sein Gebot ewiges Leben ist. Was ich nun rede, rede ich so, wie mir der Vater gesagt hat“
Joh 12, 50
„wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe“
Joh 15, 10

67. Christus lernte Gehorsam und wurde vollkommen gemacht
„und lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam und vollkommen gemacht, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, von GOTT begrüßt als Hoherpriester“
Hebr. 5, 8 f

68. Christus wird in der Bibel „der Erstgeborene unter vielen Brüdern“ genannt
„er der Erstgeborene … unter vielen Brüdern“
Röm 8, 29
Hat GOTT Brüder?

69. Jesus sagt, dass alle diejenigen, die GOTT gehorchen, seine Geschwister sind
„wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester“
Matt 12, 50

70. Jesus bietet den Gläubigen die gleiche Stellung und Ehre an, die auch er beim Vater hat
„Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe“
Off 3, 21

71. Früher redete GOTT durch die Propheten. Erst „in den letzten Tagen“ redete er durch den Sohn, den er
dann zum Erben aller Dinge eingesetzt hat
„Nachdem GOTT vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er zum Erben von allem eingesetzt hat“
Hebr 1, 2-3

72. Jesus ist
„der Erstgeborene aus den Toten“

Off 1, 5

73. Die Bibel behauptet, dass Jesus von GOTT aus den Toten auferweckt worden ist
„Diesen Jesus hat GOTT auferweckt; dafür sind wir alle Zeugen.“
Apg 2, 32
„dass GOTT ihn aus den Toten auferweckt hat“
Röm 10, 9

74. GOTT hat den heiligen Geist durch Jesus über die Apostel ausgegossen
„Den hat Er durch Jesus Christus, unseren Heiland, reichlich über uns ausgegossen“
Tit 3, 6

75. Der heilige Geist konnte nicht vor Jesu Verherrlichung durch den Vater gegeben werden
„denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war“
Joh 7, 39

76. Die Bibel behauptet, dass Jesus von GOTT erhöht worden ist
„Diesen hat GOTT zum Anführer und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu verleihen“
Apg 5, 31

77. Es wird auch gesagt, dass dieser gleiche Jesus von GOTT zum Herrn und zum Christus gemacht
worden ist

„wisse nun zuverlässig, dass GOTT ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus“
Apg 2, 36

78. GOTT gab Jesus den Namen, der über alle andere Namen ist
„Darum hat GOTT ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist“
Phil 2, 9

79. GOTT ordnete an, dass Jesus der Richter über Lebende und Tote sein sollte
„Und er hat uns geboten, … zu verkündigen und zu bezeugen, dass er der von GOTT verordnete Richter der Lebendigen und der Toten sei.“
Apg 10, 42

80. GOTT wird durch Jesus richten
„an dem Tag, da GOTT das Verborgene der Menschen richtet … durch Jesus Christus“
Röm 2, 16

81. Der Vater übergab Jesus alles Gericht
„das ganze Gericht hat Er dem Sohn gegeben“
Joh 5,22

82. Jesus begründet die Wichtigkeit seines Urteils allein auf den Umstand, dass es nicht ausschließlich sein
eigenes Urteil sein wird
, welches er zu verkündigen hat, sondern auch das seines Vaters
„Wenn ich aber auch richte, so ist mein Gericht wahr, weil ich nicht allein bin, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat“
Joh 8, 16

83. Die Schrift sagt, dass Jesus sich nach seiner Aufnahme in den Himmel an die Seite GOTTES setzte
„Der Herr wurde nun … in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes“
Mark 16,19

84. Paulus bestätigt, dass Jesus auch nach seiner Himmelfahrt immer noch von GOTT abhängig ist
„was er aber lebt, lebt er GOTT“
Röm 6, 10
„aber er lebt aus GOTTES Kraft; denn auch wir … werden mit ihm leben aus GOTTES Kraft“
2. Kor 13, 4

85. Die Schrift sagt, dass Jesus immer GOTT untertan sein wird
„… dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit GOTT alles in allem sei“
1. Kor 15, 28

86. Der Apostel Johannes behauptet, dass kein Mensch zu keiner Zeit GOTT gesehen hätte. Wenn
Jesus GOTT wäre, dann wäre das nicht wahr.
„Niemand hat GOTT jemals gesehen“
Joh 1, 18

87. Alle alttestamentlichen Prophezeiungen, die sich auf Jesus beziehen, sprechen von einem von GOTT
unterschiedenen und IHM untergeordneten Menschen.
„Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein GOTT, aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, erstehen lassen“
5.Mo 18, 15
„Philippus spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose in dem Gesetz geschrieben und die Propheten, Jesus, den Sohn des Josef, von Nazareth“
Joh 1, 45

88. Die Juden erwarteten niemals, dass etwas anderes als ein Mensch, der von GOTT unterschieden und
Ihm untergeordnet ist, ihr Messias sein wird.
Und es gibt auch keinen biblischen Beweis, dass unser Heiland ihnen auch den noch so geringsten Hinweis gegeben hätte, dass diese Erwartung falsch gewesen wäre.

89. Außer in zwei Fällen gibt es keinen Hinweis, dass sich die Juden Jesus widersetzt hätten, weil er
vorgegeben hätte, dass er GOTT sei oder GOTT gleich sei.

Wenn es seine Gewohnheit gewesen wäre, immer diese Identität oder Gleichheit vorauszusetzen, dann wäre er bei seinen Reden zu den Menschen, die so stark mit der Lehre von dem „Einen GOTT“ vertraut waren, laufend in kontroverse Diskussionen über diesen Punkt verwickelt gewesen. Solche Spuren müssten in größerer Zahl im Neuen Testament auftauchen.

90. In diesen beiden Fällen, in den Jesus angeklagt wurde – im einen Fall, wo sie meinten, er hätte sich
selbst zu GOTT gemacht – im anderen Fall, wo sie ihm unterstellten, er hätte sich GOTT gleich gemacht – widersprach er ausdrücklich diesen Anklagen!

Als Antwort auf die Anklage, er hätte sich angemaßt, GOTT gleich zu sein, sagt Jesus unmittelbar:
„Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn“
Joh 5, 19
In der Antwort auf die Anklage, er hätte sich GOTT gleich gemacht, widerspricht Jesus im Wesentlichen wie folgt: Eure eigenen Schriften nennen Mose „Gott“ und eure Richter auch „Götter“. Und die Schrift hat Recht.
Ich bin gewiss nicht geringer als diese; aber ich nenne mich nicht Gott, sondern nur Sohn GOTTES!
„Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: “Ich habe gesagt: Ihr seid Götter”? Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort GOTTES erging – und die Schrift kann nicht aufgelöst werden – sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin GOTTES Sohn?“
Joh 10, 34 ff.

91. Wenn seine engsten Jünger geglaubt hätten, dass Jesus der Allmächtige GOTT selbst sei, wären sie
dann so vertraut mit ihm gewesen, hätten mit ihm diskutiert, ihn verraten, ihn verleugnet, wären von ihm geflohen und hätten ihn ans Kreuz schleppen lassen?

92. Die Apostel predigen auch nach Pfingsten, nun vom heiligen Geist erfüllt, nicht, dass Jesus GOTT war;
vielmehr verkündigten sie etwas anderes, was ganz und gar unvereinbar mit solch einer Lehre war.
„Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus, den Nazoräer, einen Mann, der von GOTT euch gegenüber erwiesen worden ist durch Machttaten und Wunder und Zeichen, …diesen Mann, der nach dem bestimmten Ratschluss und nach Vorkenntnis GOTTES hingegeben worden ist, habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen an das Kreuz geschlagen und umgebracht“
Apg 2,22
„Aus Davids Nachkommenschaft hat GOTT nach Verheißung dem Israel als Erretter Jesus gebracht“
Apg 13, 23
„weil GOTT einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten“
Apg 17, 31

93. Es gibt keinen Hinweis, der bestätigen würde, dass sich die ersten Christen jemals von den Juden des
Götzendienstes haben bezichtigen lassen müssen,
was sie gewiss getan hätten, wenn diese ersten Gläubigen geglaubt und verkündigt hätten, dass der Sohn genauso JHWH sei, wie der Vater JHWH sei.
Andererseits ist es eine traurige Bekanntheit, dass dieser Anklagepunkt zum schärfsten der jüdischen Vorwürfe gegenüber den Christen geworden ist, seit die Lehre von der Dreieinigkeit ein kirchliches Dogma geworden ist.

94. Es gibt im Neuen Testament 17 Stellen, in denen der Vater als der eine oder alleinige GOTT vorgestellt
wird; es gibt aber keine einzige Stelle, die den Sohn so zeigen würde.

95. Es gibt 320 Stellen, in denen der Vater uneingeschränkt und in dieser Bedeutung GOTT genannt wird;
dagegen gibt es keine, in der der Sohn so genannt wird.

96. Es gibt 105 Stellen, in denen der Vater mit verschiedenen besonderen hohen Titeln oder Beinamen
bezeichnet wird, wohingegen der Sohn niemals so bezeichnet wird.

97. Es gibt 90 Stellen, die aussagen, dass alle Anbetung und jeder Lobpreis IHM gebracht werden soll und
dass alles letztendlich SEINER Ehre und Herrlichkeit dienen soll; während vom Sohn keine solche Aussage gemacht ist.

98. Von den 1300 Stellen des Neuen Testamentes, in denen das Wort „GOTT“ vorkommt, deutet keine
zwingendermaßen auf die Existenz von mehr als einer Person in der Gottheit hin oder dass diese eine
Person eine andere als der Vater ist.

99. Die über 300 Stellen, die den Sohn beschreiben, zeigen ihn eindeutig oder durch logische Folgerung als
dem Vater untergeordnet, als Mensch vom Vater abstammend.
Seine göttliche Kraft hat er vom Vater
erhalten und er handelt in allen Dingen vollständig in Übereinstimmung mit IHM.

100. Mit einem Wort: Die Vormachtstellung des Vaters und die Unterordnung des Sohnes ist die
einfache, in keine Verlegenheiten bringende und allgemein übliche Lehre der Bibel.
Im Gegensatz dazu ist die Lehre von ihrer Gleichheit oder Identität eingehüllt in ein Mysterium, belastet mit Schwierigkeiten und bestenfalls von einigen wenigen Stellen unterstützt.

Übersetzung von: BiblicalUnitarian.com . 100 Arguments for the Unitarian Faith

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Posted by Thomas M. – http://www.eThomas.ch

Find the Truth

Written by ethomas57

October 9, 2014 at 07:01

Mein Glaubensverständnis | “Mini_Gschicht_mit_Gott”

with 10 comments

English Version see “What I Believe” on my Tikkun Homepage.

  • “Und viele Heidenvölker werden hingehen und sagen: »Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des Herrn, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns über seine Wege belehre und wir auf seinen Pfaden wandeln!« Denn von Zion wird (die) Torah ausgehen und das Wort des Herrn von Jerusalem.” (Micha4,2.)
  • “Ein und dasselbe Gesetz soll für den Einheimischen und für den Fremdling gelten, der unter euch wohnt” (2.Mo.12,49.)

In das klassische, konstantinische, trinitarische, torahfeindliche, hellenistisch denkende, katholisch / reformiert / freikirchlich evangelikale Christentum zurück? Nein, danke!
Zurück zu den Wurzeln des wahren Christlichen Glaubens? Ja! 
Siehe auch Seite “Kirche ade!” auf meiner Tikkun Website.

Begriffsbestimmungen. Namenskonventionen und Erklärungen.
Zum Glaubensbekenntnis. An wen und was ich glaube.
Fazit. “Mini Gschicht mit Gott” (ist Schweizer Deutsch und heisst: Meine Geschichte mit Gott).
Wer ist Jesus? Er ist der Messias!
Weiterführende Seiten. Empfehlenswerte Websites oder Pages.

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Lieber Leser,

Auf dieser Seite kannst Du mein aktuelles Glaubensbekenntnis bzw. über mein Glaubensverständnis lesen. Stand Juni 2017. Ich lerne immer wieder Neues dazu, und so kann dieses Bekenntnis bei neuer Einsicht oder Offenbarung angepasst werden. Ich masse mir nicht an, zu sagen, dass ich in allen Punkten absolut Recht habe. Alles Wissen und Erkennen ist “Stückwerk”, wie Rav Sha’ul bzw. der Apostel Paulus sagt.
Ich bin mir bewusst, dass etliche Christen beim Lesen dieses Glaubensbekenntnisses schockiert sein werden. Ich wäre es bis vor einigen Jahren ebenfalls gewesen! Einige werden mir die Freundschaft kündigen, z.B. auf Facebook, aber auch echte Freundschaften gingen/gehen in die Brüche. Ich nehme das in Kauf. Ich weiss, dass ich schlussendlich über das, was ich glaube, oder auch kommuniziere, vor meinem Schöpfer Rechenschaft ablegen werden muss.
Tatsache ist, dass Gott, nachdem ich über 30 Jahren “im Glauben” bin, meine “geistliche Festplatte” am Neu-Formattieren und Reformieren ist. Er ist seit 2011 daran, mir ganz neu zu zeigen, wer Er wirklich ist. Es ist fantastisch. Ich sage einfach nur: Danke, Abba!
Um gleich die Frage zu beantworten, wer/was ich denn nun eigentlich bin:
Ich bin kein (herkömmlicher, evangelikaler oder protestantischer) Christ mehr, noch bin ich ein Jude.
Ich bin ein Nachfolger des Messias, dem “einzigartigen” Sohn des Allerhöchsten!
Oder anders ausgedrückt: Ich bin ein “messianischer Heide”, ein “Goy Mashiach”.

Begriffsbestimmungen. Namenskonventionen und Erklärungen

  • Yeschua versus Jesus: Jesus kommt vom Griechischen IESOUS. Sein richtiger, hebräischer Name ist Yeschua (יֵשׁוּעַ). Yeschua ist (war) der “Leidende Diener”, der sog. “Messias Ben Yosef”, der vollkommene Tzaddik (Gerechter). Yeschua ist nicht nur ein Schaliach (Gesandter, Gesalbter) Gottes, sondern der Messias, welcher im Olam HaBa als “Messias Ben David” (im Kommenden Reich) unser Kohen Gadol (Oberpriester) sein wird.
    Wer Yeschua für mich wirklich ist und wie ich seine Stellung verstehe, steht weiter unten.
  • YHWH versus Gott: Gott ist ein Titel. Unser Gott heisst YHWH (יהוה‎). Niemand weiss, wie dieser Name ausgesprochen wird, deshalb sind Behauptungen, er werde Jahweh oder Jehova ausgesprochen, fragwürdig. Die Juden nennen Ihn hebräisch respektvoll “Hashem” (= “der Name”), um Seinen Namen nicht auszusprechen und aus Ehrfurcht. Deshalb nenne ich Ihn in der Folge auf dieser Seite jetzt auch Hashem, manchmal aber auch (weiterhin) einfach “Gott”. Hashem ist der Gott des Volkes Israel und der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Er ist auch unser und mein Gott, der Gott aller Goyim (Heiden bzw. Völker und Nationen). Er ist der alleinige Schöpfer von Himmel und Erde. Wenn ich zu Gott bete, nenne ich Ihn “Unser (oder mein) Himmlischer Vater” (“Avinu ScheBaShamayim“), manchmal nenne ich Ihn auch “Abba” (= Vater [Papa]). Und ja: Er ist auch mein “Avinu Malkeinu” (“Unser königlicher Vater”), zu welchem ich ein Beziehung pflege.
  • Geist Gottes (Ruach) versus der Heilige Geist: Der Geist Gottes ist der Ruach HaKodesh, oder eben Gottes Geist, Gottes Atem, Gottes Kraft, die dem “Gläubigen” zuteil wird. Er ist keine männliche Person und auch keine dritte Gottheit.
  • Tanach (abgk. TNK **) oder Die Hebräische Bibel versus “Altes Testament” (AT): Der Begriff “Altes Testament” ist irreführend und falsch. Die Torah (Bestandteil des Tanach) sind die Fünf Bücher Mose und sind die “Weisungen” Gottes, nicht das “Gesetz”, wie die meisten Christen es nennen. Yeschua und auch die Apostel haben nichts anderes gelehrt und gepredigt als den Tanach.
    ** TNK = Abkz./Akronym der 3 Teile Tora („Weisung“), Nevi’im („Propheten“) und Ketuvim („Schriften“).
  •  Apostolische oder Messianische Schriften versus “Neues Testament” (NT): Der Begriff “Neues Testament” ist (ebenso) irreführend. Viele Christen meinen, das NT habe das AT abgelöst. Das ist falsch. Da das NT von berühmten Aposteln wie Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, Petrus, Paulus und Jakobus geschrieben wurde, spreche ich lieber von den Apostolischen oder Messianischen Schriften. (Das heisst nicht, dass ich ein Neuapostole bin). Das NT hat nicht den selben Stellenwert wie das AT. Das NT könnte höchstens verglichen werden mit “mündlicher Torah”, d.h. es handelt sich um mündliche Überlieferungen, die schriftlich festgehalten wurden. (Übrigens wird die “Mündliche Torah” bzw. Überlieferungen vom Christentum fast völlig ignoriert und abgelehnt. Über die Aussage, dass das NT mit mündlicher Torah zu vergleichen ist, würde mancher Pastor oder Pfarrer jetzt sein Hemd zerreissen, und Jüdische Rabbis genauso.) Leider hat das NT etliche Übersetzungsfehler, egal in welcher Version oder Sprache. Sei es die englische King James Version, oder z.B. die Luther Bibel und weitere Bibelversionen. Die allermeisten basieren auf dem Textus Receptus. In all diesen Bibeln wurden etliche Verse z.T. ganz absichtlich verfälscht, um die Stellung des Jüdischen Yeschua’s zugunsten des Christlichlichen Jesus zu verändern. Gottlob sind jetzt Schriften wie der “Codex Sinaiticus”, “Papyri” 46 u.a.m., oder auch die “Dead Sea Scrolls” heute sogar im Internet verfügbar, so dass Übersetzungsfehler immer mehr entlarvt und korrigiert werden (siehe z.B. ganz unten den Link zur Website “NTCF.org” mit vielem Material).

Alle nachfolgenden Bibelstellen können online nachgelesen werden durch Anklicken der jeweiligen Stelle. Verse werden jeweils gleichzeitig auf Englisch aus der “Complete Jewish Bible” (CJB) von David H.Stern angezeigt, und auf Deutsch aus der “Schlachter 2000” (SCH2000) Übersetzung via Biblegateway.com.
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Mein Glaubenbekenntnis. An wen und was ich glaube.

  • Wie Yeschua es uns lehrte (Mk.12,28-32), glaube ich, auch wie er, an den Einen, Monotheistischen Gott, nämlich den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs (2.Mo.3,6) – Elohim Echad – und nicht an einen Dreieinigen Gott (Vater, Sohn & Heiliger Geist [aus-drei-mach-eins bzw. aus-eins-mach-drei]). Die Dreinigkeit basiert auf einem heidnischen, babylonischen Konzept/Dogma und erreichte den Durchbruch an den Römischen (Katholischen) Konzilen des 4.Jhdt. nach Christus.
  • Wie Yeschua es uns selber lehrte, war er ganz Mensch. Sein Gott ist auch unser Gott (Joh.17,3). Yeschua ist nicht Gott. Die Doktrin der Trinität (auch Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit genannt) ist ein heidenchristliches Konstrukt aus dem 4 Jhdt. Yeschua war nicht präexistent, in diesem Sinn auch nicht der Schöpfer des Universums, da er zur Zeit der Schöpfung noch gar nicht lebte. (Höchstens seine Neshama [Seele] war präexistent, wie die eines jeden Menschen). Yeschua wurde auch nicht von der Jungfrau (hebr. “Betulah“) Maria geboren, sondern ganz einfach von der jungen Frau (hebr. “Almah“) namens Mirjam (fälschlicherweise Maria genannt), die “dem Yosef Anvertraute” bzw. Verlobte. Yeschua’s leiblicher Vater war demnach Yosef, d.h. er wurde von Yosef  (biologisch) gezeugt. (Über Yeschua’s Stammbaum steht ein anderer Artikel auf dieser Website zur Verfügung.) Yeschua starb freiwillig, nicht, weil er “das Opferlamm” war, sondern weil er als absoluter (torahtreuer) “Tzaddik” (Gerechter) lebte und sein Leben freiwillig für die ganze Menschheit hingeben wollte. Er, Yeschua [und nicht etwa Mose oder Rabbi Akiva] ist/war der Messias Ben Yosef, der leidende Knecht,  der durch sein Gerechtsein und Leiden Versöhnung für die ganze Menschheit brachte, so wie RaMChaL in seinem Buch “Derech Hashem” (“Der Weg Gottes”) den vollkommenen Tzaddik beschreibt. Yeschua wurde von den Römern ermordet, und als “Erstling” auferstand er am 3.Tag von den Toten. (Nach seiner Auferstehung sagte Yeschua zu einer Jüngerin, dass er denselben Gott habe wie sie (Joh.20,17)!). Yeschua [und nicht etwa Rabbi Akiva] wird als (der herrschende) Messias Ben David auf die Erde zurückkehren. Er wird im Auftrag Hashem’s die Toten auferwecken, von welchen viele ins “kommende Reich” (Olam HaBa) kommen werden. (Den Vorwurf von vielen Juden, Yeschua könne gar nicht der Messias sein, weil er ja z.B. keinen Weltfrieden gebracht hat, akzeptiere ich nicht. Yeschua wird den Weltfrieden bringen, wenn er als Messias Ben David kommt.)
    Übrigens war Yeschua’s Botschaft nicht: “Ich werde für euch ans Kreuz gehen, so dass ihr das Gesetz nicht mehr einhalten müsst”, sondern: “Tut Busse, d.h. kehrt um von euren falschen Wegen, und glaubt daran, dass Gott sein Reich auf Erden aufrichten wird!” (Mk.1,15).
    Nochmals zum Thema “Yeschua als Opferlamm”: Gott hat ausdrücklich das Opfern von Menschen verboten! Aber die Christenheit glaubt, dass Gott bei Seinem Sohn eine Ausnahme machte und dessen Tod durch Blutvergiessen verlangte. Das ist  paradox, ein Missverständnis und Falschauslegung der Schrift. Es war das Leben (und Leiden) Yeschua’s als Tzaddik (Gerechter), das uns Versöhnung mit Gott bringt, und nicht sein Tod am Kreuz (übrigens war es ein Pfahl, nicht ein Kreuz). D.h. der Fokus ist auf Yeschua’s Leben, nicht auf Yeschua’s Tod. (Das Christentum hat immer den Tod Jesu im Zentrum, übrigens ist auch der Islam stets auf den Tod fokussiert, aber das Judentum, und auch Gott, haben immer das Leben (“Chai”) im Zentrum – “wähle das Leben!”). Yeschua hat sein Leben von sich aus gegeben, freiwillig, wie er selber in Joh.10,18 sagt. Gott hat es nicht von ihm verlangt.
    Nochmal: Jegliche Idee, Yeschua sei vom Heiligen Geist gezeugt und von einer Jungfrau geboren worden, sind Mogelpackungen im NT und schwächen seine Position als Messias mächtig! Der Messias muss ein Mensch sein (also kein Gott oder Halbgott) und zwar aus der Linie Davids, so wie es im Tanach beschrieben ist.
    Bei Yeschua’s Mikwe (der christliche Begriff “Taufe” ist verwirrend) durch Yochanan (Johannes) empfing er (Yeschua) die Yechida, die höchste Form bzw. Stufe der Seele, die ein Mensch haben kann. Aus diesem Grund ist er ein “einzigartiger” Sohn Gottes, wenn es auch etliche Personen in der Bibel gibt, die von Gott selber als Sohn bezeichnet werden. Die “Krönung” Yeschua’s mit der Yechida bestätigt, dass er der Messias ist, denn nur einer kann diese Yechida empfangen.
  • Ich glaube, dass der “Heilige Geist” (“Ruach HaKodesh“) keine dritte Person/Gottheit ist und deshalb auch nicht angebetet und verehrt werden soll. Der “Geist Gottes” ist “ganz einfach” Gottes Geist (oder Atem bzw. Kraft) (1.Mo.1,2). Ich denke sogar, dass das Anbeten des Heiligen Geistes gegen das 1. und das 2. Gebot verstösst (2.Mo.20,3-5). Ich denke ferner, dass jeder, der aufrichtig Gott sucht und mit Ihm lebt, den Ruach hat. Er ist nicht für “zu Jesus bekehrte Christen” reserviert. Und die öfters gehörte Aussage von “bekehrten Christen”, dass die Juden den “Heiligen Geist” leider (noch) nicht haben, weil sie (noch) nicht bekehrt sind, ist eine Anmassung des Christentums.
  • Ich glaube, dass der Tanach (inkl. Torah) (Christliches sog. “Altes Testament” [AT]) das absolut autoritäre Wort Gottes ist, welches von Yeschua und den Propheten und Aposteln verkündigt und gelehrt wurde.
  • Ich glaube, dass die Apostolischen bzw. Messianischen Schriften (Christliches sog. “Neues Tesament [NT]) in keiner Weise die Weisungen des Tanach abgelöst oder aufgehoben haben. Es ist gut und wichtig, diese Schriften zu lesen und zu kennen. Wir erfahren dadurch, was Yeschua und die Apostel gelehrt haben und wie die Kirche (ich spreche lieber von Versammlung anstatt von Kirche) des 1.Jhdt.n.Chr. funktioniert hat.
    Das NT ist dem Tanach unterordnet. Paulus referenziert in 2.Tim.3,16 ausschliesslich auf den Tanach, da es das NT zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab.
    Ausserdem glaube ich, dass das NT nie dem AT widersprechen darf. Aussagen im NT dürfen also Aussagen im AT nie aufheben oder ersetzen. Hätten Yeschua, oder auch die Apostel, insbesondere Petrus und Paulus, etwas dem AT Gegensätzliches gepredigt, wären sie hochkant aus den Schulen und Synagogen geworfen worden, denn die Leute, z.B. die Beröer, forschten täglich in der Schrift (d.h. im AT, da es das NT nicht gab!) nach, “ob es sich also verhielte” (Apg.17,11). …Übrigens waren weder Yeschua noch Paulus, noch Petrus, noch Matthäus, Markus, Johannes oder Maria die ersten Christen, sondern sie waren alle Juden. An dieser Stelle ist festzuhalten, dass sowohl Yeschua als auch Paulus, 100% Torah-befolgende Juden waren und den Sabat und die Feste hielten und zudem koscher assen.
  • Ich glaube, dass die Torah nicht nur für Gottes Volk (Israel bzw. die Juden) Gültigkeit hat und massgebend ist, sondern auch für alle andern Nationen, Länder und Heiden (Goyim), die gem. Röm.11 in den “edlen Ölbaum” eingepropft sind und “dabei sein” bzw. dazugehören dürfen und wollen. Also ein “Gesetz” (=Hashems Weisungen = Torah) für alle – Juden (Israel) und Heiden (Fremdlinge) = wir/ich (2.Mo.12,49)! Ausserdem glaube ich nicht, dass die Torah von Yeschua “ans Kreuz genagelt ist”, damit wir Christen von ihr befreit sind. Yeschua selber wiederspricht dieser christlichen Idee in Mt.5,19. Die heidenchristliche Idee, dass Yeschua die Torah als aufgehoben oder erfüllt erklärt hat, enstammt der Feder von anti-messianischen = antichristlichen und anti-jüdischen = antisemitischen Kirchenvätern.
    Als Goyim können/müssen wir natürlich nicht alle Mitzvot (Gebote) einhalten, da es Mitzvot gibt, die z.B. nur für Priester / Leviten gültig sind (da der 3.Tempel noch nicht steht, können selbst priesterliche / levitische Mitzvot nicht eingehalten werden), oder andere Mitzvot gelten nur für “Am Israel” (also nicht für Goyim), usw. Aber Gebote wie den Sabbat heiligen oder Gottes Speisevorschriften einhalten, sind alleweil möglich.
    Ebenfalls glaube ich, dass Christen die Torah befolgen sollen (wenn bloss mehr Juden uns lehren würden!), nicht um gerettet zu werden, sondern weil sie durch Yeschua gerettet sind und ihm damit ihre Liebe und Gehorsam kundtun. Dies bestätigt auch Paulus in Röm.3:31.
    Ich glaube, Goyim sollten sich nicht zufrieden geben, die “Sieben Noachidischen Gesetze” einzuhalten, sondern sie sollten anstreben, so gut wie möglich die Torah zu befolgen.
  • Ich glaube, dass diejenigen das Reich Gottes “erben”, die einerseits durch die Gnade Gottes gerettet sind (Eph.2,8-9), andrerseits aber auch NUR in Kombination mit HÖREN, d.h. GEHORCHEN und TUN (Mt.7,24), denn der Glaube ohne Werke ist tot (Jak.2,26) – Yeschua warnt die “Gesetzlosen” = die Torah-Ignoranten in Mt.7,21-23. Ein sog. 5-Minuten “Bekehrungsgebet” kann ein Trugschluss sein (“einmal gerettet, immer gerettet”), denn die Taten eines Menschen werden zeigen, ob ein Mensch Anteil am Reich Gottes hat (das Urteil ist Gott überlassen!).
    Nochmal: Seine Werke TUN heisst demnach auch die Torah zu befolgen (nicht aus Zwang und Druck, sondern aus Liebe und Gehorsam). Dies beinhaltet nicht nur die “Zehn Gebote”, sondern auch das Einhalten von Hashem’s Festen gem. 3.Mo.23, sowie das Befolgen der Speisevorschriften (3.Mo.11), von den meisten Kirchen falsch ausgelegt und gepredigt.
  • Ich glaube, dass es im Tausendjährigen Reich Hierarchien geben wird, d.h. “Kleine” und “Grosse” im Königreich, je nach Taten der Gläubigen bzw. das was sie vom Tanach weggenommen, ignoriert oder aber auch hinzugetan haben (Mt.5,19).
  • Was passiert nach dem Tod? Bei diesem Thema bin ich noch am Lernen.
    Ich glaube, dass der Körper/Leib des Verstorbenen bis zur Auferstehung im Grab “ruht” und nicht bei Bewusstsein ist, demnach auch nicht in einem “Zwischenhimmel” ist (Dan.12,13). Hingegen denke ich, dass die Neshama (Seele) des Verstorbenen in einer Art Paradies geläutert wird, bevor sie nach Vereinigung mit dem Körper nach der Auferstehung ins Olam HaBa kommt.
    Zudem glaube ich, dass die Nicht-Geretteten Verstorbenen vernichtet werden und nicht in einer mythologischen, ewigen Hölle schmoren werden. Sie werden, wie Yeschua selber sagt, verloren = “endgültig vernichtet” werden (Joh.3,16).
    Nochmal: Hier bin ich noch am Lernen: Gem. Judaismus (siehe auch Buch “Derech Hashem” (“The Ways of God”)) durchläuft die Seele des Menschen nach dem physischen Tod ein “Läuterungsprogramm”. Dieses Läuterungsprogramm ist nicht zu verwechseln mit dem Katholischen Fegefeuer.  “Ganz schlimme” Menschen, die keine Vergebung durch den Messias verdienen, wie z.B. ein Adolf Hitler, haben keine Aussicht auf ein Leben im Olam Haba und werden für ewig vernichtet. Ob solche Seelen nach physischen Tod noch eine Zeitlang speziell büssen müssen, sei hier dahingestellt.
  • Ich glaube, und freue mich, dass Gott nach dem Tausendjährigen Reich (auch Millenium genannt), eine neue Erde und einen neuen Himmel schaffen wird! (Off.21,1). Möge mir Gott (gelobt sei Er) gnädig sein, dass ich Sein “Olam HaBa” betreten darf.
  • Ich glaube, dass das Anti-Christliche (der Antichrist) besser das Anti-Messianische (der Anti-Messias) genannt werden sollte. Demnach ist das Anti-Messianische bereits längst unter uns, spätestens aber seit dem 4.Jhdt.n.Chr., nämlich alles, was sich gegen die Lehre Gottes und Yeschuas richtet.
    Dies ist aus meiner Sicht eine ernste Warnung an die Kirche mit ihrer Ersatztheologie! Aussagen wie “Das gilt nur für Israel, nicht für uns Christen”, “Wir sind vom Gesetz (d.h. der Torah) befreit” ,”Jesus hat das Gesetz aufgehoben, weil er es erfüllt hat”, “Jesus hat das Gesetz ans Kreuz genagelt”, “Die Torah gilt nur für die Juden, nicht für uns Christen”, “Die Juden sollen Passah und Hanukka feiern, wir Christen feiern halt Ostern und Weihnachten”, “Jesus hat den Sabbat durch den Sonntag abgelöst”, usw., sind gefährliche, anti-messianische Aussagen und Ansichten. Dieser Anti-Messias begann bereits einige Jahrzehnte nach Yeschua’s Auferstehung zu wirken (1.Joh.2,18).
  • Ich glaube, dass ich mit einem Juden schnell Streit haben kann, wenn ich ihm sage, Jesus sei ganz Mensch (gewesen) und ganz Gott! Es gibt nur einen Gott: Adonai (Elohim) Echad! Der Jude erwartet einen Messias, bzw. DEN Messias, der ein Mensch ist, vom Stamm Juda. Yeschua ist nicht der Gott-Jesus, sondern Yeschua Hamaschiach, der Gesalbte, der Gesandte, der Schaliach! Und Adonai – Hashem – ist nicht nur der Adonai Seines Volkes Israel, sondern auch mein Adonai! So kann ich Juden – Hashem’s Volk, auf “gute Art reizen”, wie es Gott vorausgesagt hat, dass ein “fremdes Volk” (ein “Nicht-Volk” – ich, ein Goy :-) ) Ihn ehren wird (5.Mo.32,21). Paulus bestätigt dies in Röm.10,19.

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(Nochmal:) Wer ist Jesus? Er ist der Messias!
(Siehe auch Welchem Messias folgst Du?)

  • Yeschua ist der Messias.
  • Yeschua war nicht präexistent.
  • Yeschua wurde als Mensch geboren. Sein leiblicher Vater heisst Yosef (Josef) und seine leibliche Mutter Mirjam (Maria). Die “Jungfrauengeburt” ist nicht wahr, sondern wurde von den sog. “Kirchenvätern” erfunden. Eine Jungfrauengeburt würde die Stellung des Messias völlig schwächen, da der Messias ein leiblicher Nachkomme aus dem Stamm Juda sein muss (und dies eben auch ist)!
  • Yeschua lebt. Er wurde von seinem und unserem Gott glorreich nach 3 Tagen im Grab auferweckt und sitzt nun an der Rechten des Allmächtigen Gottes.
  • Er ist der einzigartige ** “Sohn des Elohim” (Gott), aber die Deutung “Sohn Gottes” wird falsch interpretiert durch diejenigen, die ihn “Gott, den Sohn” nennen, eine Bezeichnung, die in der Schrift nicht gefunden wird.
    ** Einzigartiger Sohn, und nicht nur einfach “ein Sohn”, weil er bei seiner Mikwe (“Taufe”) die höchste Art der Seele, nämlich die für den Messias “reservierte” Yechida (und nicht den “Heiligen Geist”, wie es das Christentum falsch verstanden hat und falsch lehrt) erhalten hat.
  • Er ist der “Menschensohn” (Adam’s Sohn), was auf seine Rolle als Repräsentant des Königreichs von Israel und/oder als Messias hinweist (Dan. 7,13-14).
  • Er ist der “Gesandte” (shaliach), der einzigartige Agent seines und unseres Gottes.
  • Er wird im Tausendjährigen Reich unser Kohen Gadol (Hoherpriester) sein und von Jerusalem aus regieren.
  • Sein Leiden als kompletter, unbefleckter Tzaddik (absolut gerecht, perfekt) bezahlt die Strafe für unsere Sünde(n), WENN wir uns bemühen, in Gerechtigkeit zu leben, auch wenn wir ab und zu straucheln; deshalb ist es durch sein Verdienst, dass diejenigen durch Korrektur (tikkun) Versöhnung erlangen, die sich von ganzem Herzen ihm anschliessen und ihm so nachfolgen, wie er gewandelt ist (das tun sehr wenige Christen).
  • Er ist der vom Schöpfer Auserwählte, der König von Israel sein wird, um von seinem ihm von Gott gegebenen Thron in Jerusalem das kommende Messianische Königreich zu regieren.
  • Er lernte und demonstrierte einzigartigen Gehorsam Gottes ewigen Weisungen (Torah) gegenüber, wurde dadurch perfekt (vollbrachte “tikkun”, was Korrektur oder Reparatur bedeutet) durch seine eigene Anstrengung als 100% Mensch, eine glorreiche und grossartige Leistung, was von denjenigen, die ihn zu Gott machen, gerne verschwiegen wird. Dank Yeschua’s perfekten Gehorsam wurde er “der Urheber des ewigen Heils” sowie “Anfänger und Vollender unseres Glaubens” (Heb.5,9 und 12,2) und verdient(e) dadurch den einzigartigen und höchsten Status, welchem ihm sein Gott erteilte. Es ist deshalb nicht Yeschua’s Blut, welches “vergossen” werden musste, sondern sein Leben und Leiden als 100% gerechter und torahlebender Mensch, das Versöhnung für die ganze Menschheit brachte (bringt).
  • Yeschua hat als Messias Ben Yosef den Weg gebahnt, dass wir “ewiges Leben” erhalten. Sogar diejenigen erhalten dieses ewige Leben, die Yeschua nicht gekannt haben (oder kennen), dank Yeschua’s Leistung als Tzaddik UND dank Gottes Gnade. Gott prüft das Herz eines Menschen, seine Werke und Taten, und ob er Gott von aufrichtigem Herzen gesucht hat (und sucht), und nicht, ob er sein Leben Jesus “übergeben” hat.
  • Yeschua ist mein von Gott ordinierter Meister, Lehrer und oberste Autorität, da er – als der persönliche Gesandte (Agent) des Ewigen Gottes – in absoluter Autorität Gottes spricht. (Das heisst aber nicht, dass ich Ihn anbeten soll. Anbetung gebührt Gott allein.)
  • Yeschua wird zur vorbestimmten Zeit als Messias Ben David zurückkehren, um das versprochene, weltweite “Königreich Gottes” AUF ERDEN (nicht im “Himmel”, wie es das Christentum fälschlicherweise lehrt und dadurch Konfusion betr. der “Frohen Botschaft”, dem Evangelium, kreiert) aufzurichten. Es ist dieses Königreich, welches die “Frohe Botschaft” (das Evangelium) beihnhaltet, das Königreich, das durch/dank Yeschua’s Versöhnungswerk zustandekommt.
  • Yeschua ist nicht der Allmächtige Gott und Schöpfer. Gott hat die Erde und das Universum erschaffen, wie es in Jesaja beschrieben ist, kein anderer.

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Fazit. “Mini Gschicht mit Gott” (Meine Geschichte mit Gott)
1982 habe ich mich “zu Jesus Christus bekehrt”. In den nachfolgenden knapp 30 Jahren habe ich die Bibel so gelesen, wie sie mir in all den besuchten (Frei-)Kirchen präsentiert wurde. Ich habe gelernt: Ein Mensch muss sich bekehren, “Ja zu Jesus” und “sorry für meine Sünden, easy, gäll Jesus” sagen, dann kommt alles gut. Somit bin ich von der ewigen Hölle errettet. Das habe ich auch jahrelang so auf der Strasse gepredigt. Jesus ist mein Retter, der “gute Hirte”, mein Freund, mein Kumpel, der mit mir durch Dick und Dünn geht. Er akzeptiert mich, wie ich bin. Ein kurzes Gebet und du bist “Willkommen in Gottes Familie”!
2011 hat mich Gott auf einen neuen Pfad geführt. Er hat mir seine Heiligkeit (und sein Herz, die Torah) gezeigt. Er hat mir gezeigt, dass das NT ohne das AT nicht verstanden werden kann. Und er hat mir aufgezeigt, dass Seinem Sohn Yeschua nachzufolgen mehr ist, als ich bisher gedacht hatte. Yeschua war die “Lebendige Torah”, er hat sie uns 100%-ig vorgelebt. Gott hat mir gezeigt, dass Yeschua nachfolgen nicht nur Sein Wort (und Sein Wort ist die Torah) hören und lesen, sondern TUN ist. Das fängt in ganz kleinen Schritten an. Etwas vom Einfachsten ist es wohl, z.B. die Speisevorschriften gem. 3.Mo.11 einzuhalten. Etwas schwieriger schon ist es den Sabbat zu halten, aber ich merke, was für ein Segen es ist, sich am Samstag nicht mehr stressen (lassen) zu müssen mit Einkaufen, usw. Und so gibt es noch viele, viele gutgemeinte Weisungen (nicht “Gesetze” oder “Gebote”!) Gottes mehr, die wir einhalten dürfen, aus Liebe und Gehorsam und nicht aus Zwang.
Ich freue mich über die Bewegung, die in der “Christenwelt” begonnen hat! Man darf sie nicht unbedingt verwechseln mit dem “Hebrew Roots Movement”, das z.T. das Erlösungswerk Yeschuas in Frage stellt oder sagt, dass jeder zum Judentum konvertieren muss. Dem ist nicht so. Aber immer mehr Leute (Tausende, Hunderttausende, Millionen?) werden sich bewusst, dass die Kirche einfach zu lange an den Wurzeln ihres Glaubens und am Gott Israels vorbeigepredigt hat. Leider ernten Gläubige, die eine Liebe für Gottes Herz (die Torah!) entwickeln, Reaktionen wie: “Pass auf, dass du nicht ins Gesetz zurückfällst” und dergleichen. Sie haben es (noch) nicht verstanden. Aber mehr und mehr verstehen es! Der Aufbruch hat begonnen! Das “Konstantinische Christentum” kommt ans Ende. Ich habe es vertreten (dieses Konstantinische Christentum), weil ich es gelehrt worden bin. Und ich will niemandem einen Vorwurf machen. Wir haben es ja alle nicht anders gewusst.
Jetzt hat die “Endgültige Wiederherstellung” gem. Apg.3,21 (“The Final Restoration”) begonnen! Hashem ruft viele Christen zur erneuerten (Torah-)Nachfolge auf (Joh.14,21)! Wenn Pastoren, Pfarrer, Prediger, Laienprediger, Evangelisten dies erkennen und diese Botschaft vom Reich Gottes verkündigen, so wie es Yeschua und die Apostel taten, dann sind wir auf der Zielgeraden!


Zu guter letzt: Du fragst Dich vielleicht, in welche (Frei-)Kirche ich eigentlich passe. In keine mehr. Ich habe die Kirche im September 2014 verlassen.
Heute besuche ich eine Synagoge in Zürich und freue mich darüber, wenn mehr als zehn Personen (meistens viel mehr!) gemeinsam den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs anbeten und ich von der Torah vernehme.
Für all das Neue, das ich seit Ende 2014 in den Schabbat-Gottesdiensten und seit einigen Monaten auch in den wöchentlichen Schiurim (Lehrstunden) in Zürich lernen darf, bin ich Gott – und der Jüdischen Gemeinschaft mit deren Lehrkräften – enorm dankbar!

Wann wird der Messias kommen? Er kommt sehr bald! Es liegt nicht an mir, den Juden zu überzeugen, dass Yeschua der Messias ist. Für mich ist er es einfach. Die Vorstellung, dass der Messias (schneller) kommt, “wenn Juden Jesus ‘akzeptieren'”, habe ich zu Grabe getragen. Der Messias kommt schneller, wenn alle Juden zur Torah zurückkehren, und wenn Christen die Torah ernst zu nehmen beginnen. Dann bricht das Messianische Zeitalter an! Erst recht, wenn Juden sagen: “Wir wollen ein Licht für die Nationen sein und die Welt Torah lehren”, und wenn Christen NICHT mehr sagen: “Wir wissen alles besser.” BS’D.

Baruch Hashem!
Talmid Thomas

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Posted by Thomas M. – http://www.eThomas.ch

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