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Mein Glaubensverständnis | “Mini_Gschicht_mit_Gott”

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English Version see “What I Believe“. (The English version is an older version than the one below.)

Vorab zwei Nachrichten, eine gute, und eine schlechte. Ich beginne mit der schlechten: Viele, insbesondere “wiedergeborene” Christen verdammen mich in die ewige Hölle, weil ich glaube, dass Jesus NICHT Gott ist und dass die Lehre der Dreieinigkeit heidnischen Ursprungs ist. Viele, insbesondere “strenggläubige”, meist orthodoxe Juden verabscheuen mich, weil ich (immer noch) glaube, dass Jesus der verheissene Messias ist. Und jetzt kommt’s noch dicker: Muslime hassen mich sowieso, da nach deren “heiligem” Koran Juden und Christen Schweine oder Affen sind, die es zu vernichten gilt. Und jetzt die gute Nachricht: Gott führt mich seit ca. 2011 auf einem Weg, welcher mich immer tiefer in die Wahrheit führt. ER (gelobt sei ER), hat vor einigen Jahren den RESET Knopf meines Glaubensverständnisses gedrückt und gesagt: “Ich zeig dir ganz neu, wer Ich bin!” — Alles Wissen und Erkennen ist “Stückwerk”, wie Rav Sha’ul bzw. der Apostel Paulus sagt. Und so bin ich auf einem Weg, auf dem ich (weiter-) lerne. Es liegt mir fern zu behaupten, dass ich alles weiss. Ich bin überzeugt, dass wir im letzten Abschnitt der Endzeit leben und dass uns unser Schöpfer noch einmal die Wahrheit offenbaren will, so dass wir zu Ihm umkehren und Busse über unsere falsch erlernten und gelehrten/gepredigten Dogmen tun können.
Mein Wissen und meine Erkenntnis beruhen auf Literatur, welche ich auf der Seite “Empfohlene Literatur” aufgelistet habe. — Wer mich jetzt fragt, was ich denn überhaupt bin, Christ oder Jude, so muss ich sagen: Wahrscheinlich weder noch. Ich kann nicht mehr hinter dem christlichen Glaubensbekenntnis stehen. Warum nicht? Siehe meinen Artikel “Christ per Definition“. Ob ich Jude bin? Wohl kaum, aber schlussendlich weiss ich es nicht. Könnte ja sein, dass ich zu einem der “Zehn Verlorenen Stämmen Israel’s” gehöre, aber auch das weiss ich nicht. So betrachte ich mich als ein Nachfolger des Messias, dem “einzigartigen” Sohn des Allerhöchsten! Oder anders ausgedrückt: Ich bin ein “messianischer Heide”, ein “Goj Mashiach”. Ich bin auch ein “Trittbrettfahrer“, siehe Abschnitt “Fazit”.

Mein Glaubensverständnis (rev. Februar 2018)

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–\o/– Gott. Nur einer. Nicht drei-in-einem oder eins-in-drei.
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Wer ist Gott?

  • YHWH versus Gott: Gott ist ein Titel. Unser Gott heisst YHWH (יהוה‎). Niemand weiss, wie dieser Name ausgesprochen wird, es soll ihn auch gar niemand so aussprechen! Die Juden nennen Ihn hebräisch aus Ehrfurcht respektvoll “Hashem” (= “der Name”).Er ist der alleinige Schöpfer von Himmel und Erde. Wenn ich zu Gott bete, nenne ich Ihn “Unser (oder mein) Himmlischer Vater” (“Avinu ScheBaShamayim“), manchmal nenne ich Ihn auch “Abba” (= Vater [Papa]). Und ja: Er ist auch mein “Avinu Malkeinu” (“Unser königlicher Vater”), zu welchem ich ein Beziehung pflege.
  • Er ist der einzige, der monotheistische, Gott. (Isa.45:5a).
  • Er ist der einzige Gott. (2.Mo.20,3).
  • Er ist der Gott des Volkes Israel und der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. (2.Mo.3,6).
  • Er ist auch der Gott der Gojim (גּוֹיִם), d.h. aller Heiden, Völker und Nationen. (Jer.10,7).
  • Er ist der Erste und der Letzte. Und Er ist der einzige Gott. (Jes.44,6).
  • Er ist der alleinige Schöpfer von Himmel und Erde und des ganzen Universums. (Jes.45,12).

Lies Jesaja Kapitel 43 bis und mit 45 und du wirst entdecken (!), wie oft Gott über Sich selber sagt, dass er der einzige Gott ist.

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–\o/– Jesus, ganz Mensch, null Gott. Der Messias.
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Wer ist Jesus?

  • Yeschua versus Jesus: Jesus kommt vom Griechischen IESOUS. Sein richtiger, hebräischer Name ist Yeschua (יֵשׁוּעַ). Yeschua ist (war) der “Leidende Diener”, der sog. “Messias Ben Yosef”, der vollkommene Tzaddik (Gerechter). Yeschua ist nicht nur ein Schaliach (Gesandter, Gesalbter) Gottes, sondern der Messias, welcher im “Tausendjährigen Reich” als “Messias Ben David” der Regent und auch unser Kohen Gadol (Oberpriester) sein wird.
  • Yeschua ist der Messias.
  • Yeschua ist nicht Gott in Menschenform, d.h. nicht “Ganz Mensch und ganz Gott” bzw. nicht “Gott als Mensch”. Nach Yeschua’s Auferstehung sagte dieser zu einer Jüngerin, dass er denselben Gott habe wie sie (Joh.20,17)!).
  • Yeschua wurde als Mensch geboren. Sein leiblicher Vater hiess Yosef (Josef) und seine leibliche Mutter Mirjam (Maria). Die “Jungfrauengeburt” ist nicht wahr, sondern wurde von den sog. “Kirchenvätern” erfunden. Eine Jungfrauengeburt würde die Stellung des Messias völlig schwächen, da der Messias ein leiblicher Nachkomme aus dem Stamm Juda sein muss (und dies eben auch ist)!
  • Yeschua lebt. Er wurde von seinem und unserem Gott glorreich nach drei Tagen im Grab auferweckt und sitzt nun an der Rechten des Allmächtigen Gottes.
  • Er ist der einzigartige ** “Sohn des Elohim” (Gott), aber die Deutung “Sohn Gottes” wird falsch interpretiert durch diejenigen, die ihn “Gott, den Sohn” nennen, eine Bezeichnung, die in der Schrift nicht gefunden wird.
    ** Einzigartiger Sohn, und nicht nur einfach “ein Sohn”, weil er bei seiner Mikwe (“Taufe”) die höchste Form der Seele, nämlich die für den Messias “reservierte” Yechida (und nicht den “Heiligen Geist”, wie es das Christentum falsch verstanden hat und falsch lehrt) erhalten hat.
  • Er ist DER “Gesandte” (shaliach), ein einzigartiger Agent seines und unseres Gottes.
  • Sein Leiden als kompletter, unbefleckter Tzaddik (ein Gerechter bzw. absolut gerecht, perfekt), er bezahlte die Strafe für unsere Sünden, WENN wir uns bemühen, in Gerechtigkeit zu leben, deshalb ist es durch sein Verdienst, dass diejenigen durch tikkun (Korrektur) Versöhnung erlangen, die sich von ganzem Herzen ihm anschliessen und ihm so nachfolgen, wie er gewandelt ist.
  • Er lernte und demonstrierte einzigartigen Gehorsam Gottes ewigen Weisungen (Torah) gegenüber, wurde dadurch perfekt durch seine eigene Anstrengung als 100%-iger Mensch. Dank Yeschua’s perfekten Gehorsam wurde er “der Urheber des ewigen Heils” sowie “Anfänger und Vollender unseres Glaubens” (Heb.5,9 und 12,2) und verdient(e) dadurch den einzigartigen und höchsten Status, welchem ihm sein Gott erteilte. Es ist deshalb nicht nur Yeschua’s Tod, sondern vor allem sein Leben und Leiden als 100% gerechter und torahlebender Mensch, das Versöhnung für die ganze Menschheit brachte bzw. bringt.
  • Yeschua starb freiwillig, nicht, weil er “das Opferlamm” war, sondern weil er als absoluter (torahtreuer) “Tzaddik” (Gerechter) lebte und sein Leben freiwillig für die ganze Menschheit hingeben wollte. Er, Yeschua [und nicht etwa Mose oder Rabbi Akiva] ist/war der Messias Ben Yosef, der leidende Knecht, der durch sein Gerechtsein und Leiden Versöhnung für die ganze Menschheit brachte, so wie RaMChaL in seinem Buch “Derech Hashem” (“Der Weg Gottes”) den vollkommenen Tzaddik beschreibt.
  • Yeschua hat als Messias Ben Yosef den Weg gebahnt, dass wir “ewiges Leben” erhalten. Sogar diejenigen erhalten dieses ewige Leben, die Yeschua nicht gekannt haben (oder kennen), dank Yeschua’s Leistung als Tzaddik UND dank Gottes Gnade. Gott prüft das Herz eines Menschen, seine Werke und Taten, und ob er Gott von aufrichtigem Herzen gesucht hat (und sucht), und nicht, ob er sein Leben Jesus “übergeben” hat.
  • Yeschua ist mein von Gott ordinierter Meister, Lehrer und oberste Autorität, da er – als der persönliche Gesandte (Agent) des Ewigen Gottes – in absoluter Autorität Gottes spricht. (Das heisst aber nicht, dass ich Ihn anbeten soll. Anbetung gebührt Gott allein.)
  • Yeschua wird zur vorbestimmten Zeit als Messias Ben David zurückkehren, um das versprochene, weltweite “Königreich Gottes” AUF ERDEN (nicht im Himmel!) aufzurichten.
  • Yeschua wird bei der Auferstehung der Toten in der Autorität seines und unseren Gottes alle Menschen richten (Joh.14:6). Dabei wird das Kriterium nicht sein, ob wir “Jesus angenommen haben”, sondern ob wir Gott und unseren Nächsten geliebt haben, so wie es Gott in 4.Mo.6:4 gesagt und Yeschua es in Mk.12,29-33 gepredigt hat.
  • Yeschua ist nicht der Allmächtige Gott und Schöpfer. Gott hat die Erde und das Universum erschaffen, wie es in Jesaja beschrieben ist, kein anderer.

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–\o/– Gottes Geist. Keine Gottheit.
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Wer ist der Heilige Geist?

  • Geist Gottes (“Ruach HaKodesh“) versus der Heilige Geist: Der Geist Gottes ist der Ruach HaKodesh, oder eben Gottes Geist, Gottes Atem, Gottes Kraft, die dem “Gläubigen” zuteil wird.
  • Er ist keine männliche Person und auch keine dritte Gottheit.
  • Der Heilige Geist soll nicht angebetet und verehrt werden. Es verstösst gegen das 1. und das 2. Gebot (2.Mo.20,3-5).
  • Jeder, der aufrichtig an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs glaubt, hat den Ruach. Er ist nicht für “zu Jesus bekehrte Christen” reserviert. Und die öfters gehörte Aussage von “bekehrten Christen”, dass die Juden den “Heiligen Geist” leider (noch) nicht haben, weil sie (noch) nicht bekehrt sind, ist eine Anmassung des Christentums.

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–\o/– Satan. Kein Gegenspieler Gottes.
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Wer ist Satan?

  • Er ist der “Böse Trieb”, hebr. Yetzer HaRa (יֵצֶר הַרַע), der seit Adam’s Sündenfall im Menschen “wohnt”. Vor dem Sündenfall war er nur ausserhalb des Menschen.
  • Er kämpft nicht gegen Gott, sondern er kämpft gegen uns. Täglich. Stündlich. Wir aber sollen ihn überwinden.
  • Das Yetzer HaRa wird vom Messias vernichtet werden.

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–\o/– Die Bibel, der Tanach. Alles andere ist Beilage.
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Was ist die Bibel bzw. welche Bücher gehören dazu?

  • Tanach (abgk. TNK **) oder Die Hebräische Bibel versus “Altes Testament” (AT): Der Begriff “Altes Testament” ist irreführend und falsch. Die Torah (Bestandteil des Tanach) sind die Fünf Bücher Mose und sind die “Weisungen” Gottes, nicht das “Gesetz”, wie die meisten Christen es nennen. Yeschua und auch die Apostel haben nichts anderes gelehrt und gepredigt als den Tanach.
    ** TNK = Abkz./Akronym der 3 Teile Tora („Weisung“), Nevi’im („Propheten“) und Ketuvim („Schriften“).
  • Der Tanach (inkl. Torah) (Christliches sog. “Altes Testament” [AT]) ist das absolut autoritäre Wort Gottes , welches von Yeschua und den Propheten und Aposteln verkündigt und gelehrt wurde.
  • Apostolische oder Messianische Schriften versus “Neues Testament” (NT): Der Begriff “Neues Testament” ist (ebenso) irreführend. Viele Christen meinen, das NT habe das AT abgelöst. Das ist falsch. Da das NT von berühmten Aposteln wie Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, Petrus, Paulus und Jakobus geschrieben wurde, spreche ich lieber von den Apostolischen oder Messianischen Schriften. (Das heisst nicht, dass ich ein Neuapostole bin). Das NT hat nicht den selben Stellenwert wie das AT. Das NT könnte höchstens verglichen werden mit “mündlicher Torah”, d.h. es handelt sich um mündliche Überlieferungen, die schriftlich festgehalten wurden. (Übrigens wird die “Mündliche Torah” bzw. Überlieferungen vom Christentum fast völlig ignoriert und abgelehnt. Über die Aussage, dass das NT mit mündlicher Torah zu vergleichen ist, würde mancher Pastor oder Pfarrer jetzt sein Hemd zerreissen, und Jüdische Rabbis genauso.) Leider hat das NT etliche Übersetzungsfehler, egal in welcher Version oder Sprache. Sei es die englische King James Version, oder z.B. die Luther Bibel und weitere Bibelversionen. Die allermeisten basieren auf dem Textus Receptus. In all diesen Bibeln wurden etliche Verse z.T. ganz absichtlich verfälscht, um die Stellung des Jüdischen Yeschua’s zugunsten des Christlichlichen Jesus zu verändern. Gottlob sind jetzt Schriften wie der “Codex Sinaiticus”, “Papyri” 46 u.a.m., oder auch die “Dead Sea Scrolls” heute sogar im Internet verfügbar, so dass Übersetzungsfehler immer mehr entlarvt und korrigiert werden (siehe z.B. NTCF.org.
  • Die Apostolischen bzw. Messianischen Schriften (Christliches sog. “Neues Tesament [NT]) haben in keiner Weise die Weisungen des Tanach abgelöst oder aufgehoben. Es ist gut und wichtig, diese Schriften zu lesen und zu kennen. Wir erfahren dadurch, was Yeschua und die Apostel gelehrt haben und wie die Kirche (ich spreche lieber von Versammlung anstatt von Kirche) des 1.Jhdt.n.Chr. funktioniert hat.
    Das NT ist dem Tanach unterordnet. Paulus referenziert in 2.Tim.3,16 ausschliesslich auf den Tanach, da es das NT zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab.
    Ausserdem glaube ich, dass das NT nie dem AT widersprechen darf. Aussagen im NT dürfen also Aussagen im AT nie aufheben oder ersetzen. Hätten Yeschua, oder auch die Apostel, insbesondere Petrus und Paulus, etwas dem AT Gegensätzliches gepredigt, wären sie hochkant aus den Schulen und Synagogen geworfen worden, denn die Leute, z.B. die Beröer, forschten täglich in der Schrift (d.h. im AT, da es das NT nicht gab!) nach, “ob es sich also verhielte” (Apg.17,11).

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–\o/– Ewiges Leben, nicht im Himmel, sondern auf der Erde.
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Wie erhalte ich ewiges Leben bzw.: Braucht es einen Mittler?

  • Ewiges Leben erhalten wir (wie bereits in diesem Artikel erwähnt), indem wir Gott und unseren Nächsten lieben. Weil wir das aus eigener Kraft manchmal nur schwer schaffen, brauchen wir einen “Erlöser” bzw. einen “Mittler“. Ein Erlöser oder ein Mittler ist ein absolut jüdischer Gedanke, der leider von vielen Juden bestritten wird. Schon das Volk Israel wollte von Mose, dass dieser zwischen Gott und dem Volk vermittle. Viele Juden “hängen” sich an einen Rabbi, der ebenfalls in gewisser Art ein Mittler zu Gott sein solle. Erst recht sind es Tzaddikim, Gerechte, die nicht nur Mittler sein können, sondern Versöhnung mit Gott schaffen können. So gab es schon immer Mittler in verschiedenen Zeitepochen, die entweder für eine ganze Familie, eine ganze Generation, oder aber für ganze Länder (Stämme) Versöhnung schaffen konnten. Und es gibt sogar einen Gerechten, der für die ganze Menschheit Versöhnung schaffen kann. Wer dies nicht glaubt, muss das Buch “Derech Hashem – The Way of God” (siehe Seite “Empfohlene Literatur”) lesen!
    So ist es denn von enormem Vorteil, sich an einen Tzaddik zu klammern, um am Jüngsten Tag nicht Gottes Zorn ausgeliefert zu sein. An welchen Tzaddik ich mich hänge, wird klar aus diesem Artikel. Wer nicht weiss, wen ich meine, kann dies in 1.Tim.2,5 nachlesen.
  • Es werden diejenigen das Reich Gottes “erben”, die einerseits durch die Gnade Gottes gerettet sind (Eph.2,8-9), andrerseits aber auch NUR in Kombination mit HÖREN, d.h. GEHORCHEN und TUN (Mt.7,24), denn der Glaube ohne Werke ist tot (Jak.2,26) – Yeschua warnt die “Gesetzlosen” = die Torah-Ignoranten in Mt.7,21-23. Ein sog. 5-Minuten “Bekehrungsgebet” kann ein Trugschluss sein (“einmal gerettet, immer gerettet”), denn die Taten eines Menschen werden zeigen, ob ein Mensch Anteil am Reich Gottes hat (das Urteil ist Gott überlassen!) Gottlob haben wir einen Mittler!

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–\o/– Der Tod. Trennung von Körper und Seele.
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Wohin komme ich, wenn ich sterbe?

  • Was passiert nach dem Tod? Bei diesem Thema bin ich noch am Lernen.
    Ich glaube, dass der Körper/Leib des Verstorbenen bis zur Auferstehung im Grab “ruht”, demnach auch nicht in einem “Zwischenhimmel” ist (Dan.12,13). Hingegen denke ich, dass die Neschama (Seele) des gerechten Verstorbenen in den Gan Eden (Garten Eden, auch Paradies genannt) kommt, bevor sie dann bei der Auferstehung der Toten mit dem Körper wiedervereinigt wird und später ins Olam HaBa, die “Kommende Welt”, kommt. Die Neschama, die es (noch) nicht ins Paradies schafft, durchläuft im Gehinnom (Hölle) ein (temporäres) “Läuterungsprogramm”.
    Zudem glaube ich, dass die Nicht-Geretteten Verstorbenen vernichtet werden und nicht in einer mythologischen, ewigen Hölle schmoren werden. Sie werden, wie Yeschua selber sagt, verloren = “endgültig vernichtet” werden (Joh.3,16).
    Nochmal: Hier bin ich noch am Lernen: Gem. Judaismus (siehe auch Buch “Derech Hashem” (“The Way of God”) durchläuft die Seele des Menschen nach dem physischen Tod ein “Läuterungsprogramm”. Dieses Läuterungsprogramm ist nicht zu verwechseln mit dem Katholischen Fegefeuer. “Ganz schlimme” Menschen, die keine Vergebung durch den Messias verdienen, wie z.B. ein Adolf Hitler, haben keine Aussicht auf ein Leben im Olam Haba und werden für ewig vernichtet. Ob solche Seelen nach physischen Tod noch eine Zeitlang speziell büssen müssen, sei hier dahingestellt. Ich hoffe es aber.
  • Ich glaube, und freue mich, dass Gott nach dem Tausendjährigen Reich (auch Millenium genannt), eine neue Erde und einen neuen Himmel schaffen wird! (Off.21,1). Möge mir Gott (gelobt sei Er) gnädig sein, dass ich Sein “Olam HaBa” betreten darf.

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–\o/– Die Ewige Hölle. Ein Märchen des Christentums.
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Gibt es eine ewige Hölle?
Nein, es gibt keine ewige Hölle. Siehe oben “Wohin komme ich, wenn ich sterbe”.
Siehe auch unter “Heilige Kühe der Christen”.

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–\o/– Was Christen auf die Palme bringt.
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Heilige Kühe der Christen

  • Die heilige Kuh der Trinität:
    Wie Yeschua es uns lehrte (Mk.12,28-32), glaube ich, auch wie er, an den Einen, Monotheistischen Gott, nämlich den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs (2.Mo.3,6) – Elohim Echad – und nicht an einen Dreieinigen Gott (Vater, Sohn & Heiliger Geist [aus-drei-mach-eins bzw. aus-eins-mach-drei]). Die Dreinigkeit basiert auf einem heidnischen, babylonischen Konzept/Dogma und erreichte den Durchbruch an den Römischen (Katholischen) Konzilen des 4.Jhdt. nach Christus.
  • Die heilige Kuh der Jungfrauengeburt:
    Yeschua wurde nicht von der Jungfrau (hebr. “Betulah“) Maria geboren, sondern ganz einfach von der jungen Frau (hebr. “Almah“) namens Mirjam (fälschlicherweise Maria genannt), die “dem Yosef Anvertraute” bzw. Verlobte. Yeschua’s leiblicher Vater war demnach Yosef, d.h. er wurde von Yosef (biologisch) gezeugt. Verse, dass Yosef Mirjam “heimlich verlassen wollte”, werden falsch interpretiert. (Über Yeschua’s Stammbaum steht ein anderer Artikel auf dieser Website zur Verfügung.)
  • Die heilige Kuh, dass die Torah nicht mehr gültig bzw. “ans Kreuz genagelt” ist:
    Yeschua selber wiederspricht dieser christlichen Idee in Mt.5,19. Die heidenchristliche Idee, dass Yeschua die Torah als aufgehoben oder erfüllt erklärt hat, enstammt der Feder von anti-messianischen = antichristlichen und anti-jüdischen = antisemitischen Kirchenvätern.
    Yeschua’s Botschaft war nicht: “Ich werde für euch ans Kreuz gehen, so dass ihr das Gesetz nicht mehr einhalten müsst”, sondern: “Tut Busse, d.h. kehrt um von euren falschen Wegen, und glaubt daran, dass Gott sein Reich auf Erden aufrichten wird!” (Mk.1,15).
  • Die heilige Kuh, dass Yeschua den Sabbat auflöste:
    Weder Yeschua noch Paulus, noch Petrus, noch Matthäus, Markus, Johannes oder Maria waren die “ersten Christen”, sondern sie waren alle torahtreue Juden. Sie lösten weder den Sabbat auf, im Gegenteil, sie verteidigten ihn. Zudem feierten sie die Jüdischen Feste und assen koscher.
  • Die heilige Kuh der Ewigen Hölle:
    Die Ewige Hölle ist ein christlicher Mythos, der biblisch nicht belegbar ist. Jes.66,24 wird vom Christentum falsch interpretiert. Demnach wird ein Sünder nicht “immer und ewig” und “ewig und immer” in der Hölle schmoren.

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–\o/– Was Juden auf die Palme bringt.
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Heilige Kühe der Juden

  • Nicht-Juden dürfen die Torah nicht studieren:
    Ich glaube, dass die Torah nicht nur für Gottes Volk (Israel bzw. die Juden) Gültigkeit hat und massgebend ist, sondern auch für alle andern Nationen, Länder und Heiden (Gojim), die gem. Röm.11 in den “edlen Ölbaum” eingepropft sind und “dabei sein” bzw. dazugehören dürfen und wollen. Also ein “Gesetz” (=Torah) für alle – Juden (Israel) und Heiden (Fremdlinge) = wir/ich (2.Mo.12,49).
  • Yeschua (Jesus) kann unmöglich der Messias sein, sagen die allerallermeisten Juden, weil er die Kriterien des Messias nicht erfüllt habe. Viele nennen ihn bösartig “Yeschu” —Chas v’Schalom! Ich will nicht mal weiterreden!–

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–\o/– Fazit – und jetzt?
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Fazit: Meine Geschicht mit Gott (oder schweizerdeutsch:) “Mini Gschicht mit Gott”

1982 habe ich mich “zu Jesus Christus bekehrt”. In den nachfolgenden knapp 30 Jahren habe ich die Bibel so gelesen, wie sie mir in all den besuchten (Frei-)Kirchen präsentiert wurde. Ich habe gelernt: Ein Mensch muss sich bekehren, “Ja zu Jesus” und “sorry für meine Sünden, easy, gäll Jesus” sagen, dann kommt alles gut. Somit bin ich von der ewigen Hölle errettet. Das habe ich auch jahrelang so auf der Strasse gepredigt. Jesus ist mein Retter, der “gute Hirte”, mein Freund, mein Kumpel, der mit mir durch Dick und Dünn geht. Er akzeptiert mich, wie ich bin. Ein kurzes Gebet und du bist “Willkommen in Gottes Familie”!
2011 hat mich Gott auf einen neuen Pfad geführt. Er hat mir seine Heiligkeit (und sein Herz, die Torah) gezeigt. Er hat mir gezeigt, dass das NT ohne das AT nicht verstanden werden kann. Und er hat mir aufgezeigt, dass Seinem Sohn Yeschua nachzufolgen mehr ist, als ich bisher gedacht hatte. Yeschua war die “Lebendige Torah”, er hat sie uns 100%-ig vorgelebt. Gott hat mir gezeigt, dass Yeschua nachfolgen nicht nur Sein Wort (und Sein Wort ist die Torah) hören und lesen, sondern TUN ist. Das fängt in ganz kleinen Schritten an. Etwas vom Einfachsten ist es wohl, z.B. die Speisevorschriften gem. 3.Mo.11 einzuhalten. Etwas schwieriger schon ist es den Sabbat zu halten, aber ich merke, was für ein Segen es ist, sich am Samstag nicht mehr stressen (lassen) zu müssen mit Einkaufen, usw. Und so gibt es noch viele, viele gutgemeinte Weisungen (nicht “Gesetze” oder “Gebote”!) Gottes mehr, die wir einhalten dürfen, aus Liebe und Gehorsam und nicht aus Zwang.
Ich freue mich über die Bewegung, die in der “Christenwelt” begonnen hat! Man darf sie nicht unbedingt verwechseln mit dem “Hebrew Roots Movement”, das z.T. das Erlösungswerk Yeschuas in Frage stellt oder sagt, dass jeder zum Judentum konvertieren muss. Dem ist nicht so. Aber immer mehr Leute (Tausende, Hunderttausende, Millionen?) werden sich bewusst, dass die Kirche einfach zu lange an den Wurzeln ihres Glaubens und am Gott Israels vorbeigepredigt hat. Leider ernten Gläubige, die eine Liebe für Gottes Herz (die Torah!) entwickeln, Reaktionen wie: “Pass auf, dass du nicht ins Gesetz zurückfällst” und dergleichen. Sie haben es (noch) nicht verstanden. Aber mehr und mehr verstehen es! Der Aufbruch hat begonnen! Das “Konstantinische Christentum” kommt ans Ende. Ich habe es vertreten (dieses Konstantinische Christentum), weil ich es gelehrt worden bin. Und ich will niemandem einen Vorwurf machen. Wir haben es ja alle nicht anders gewusst.
Jetzt hat die “Endgültige Wiederherstellung” gem. Apg.3,21 (“The Final Restoration”) begonnen! Hashem ruft viele Christen zur erneuerten (Torah-)Nachfolge auf (Joh.14,21)! Wenn Pastoren, Pfarrer, Prediger, Laienprediger, Evangelisten dies erkennen und diese Botschaft vom Reich Gottes verkündigen, so wie es Yeschua und die Apostel taten, dann sind wir auf der Zielgeraden!
… Ja, ich bin ein Trittbrettfahrer! Ich habe mich an den Tzaddik Yeschua gehängt, der nur zu den “Verlorenen Schafen des Hauses Israels” gem. Mt.15:24 gekommen ist. Ich glaube an ihn und vertraue ihm, dass er auch für mich Goj Versöhnung bei Gott schaffen wird!

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–\o/– Kirche ade! Ich kann nicht mehr.
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Kirche ade!
Warum ich schlussendlich der Kirche den Rücken zugewandt habe, steht hier:
Bye-Bye Church.
Das Anklicken des Links öffnet ein neues Fenster. Der Artikel meines Glaubensverständnisses bleibt dabei weiter offen.

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–\o/– Wer liest, kommt weiter.
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Worauf basiert meine Erkenntnis

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Zu guter letzt:

  • Ich glaube, dass ich mit einem Juden schnell Streit haben kann, wenn ich ihm sage, Jesus sei ganz Mensch (gewesen) und ganz Gott! Es gibt nur einen Gott: Adonai (Elohim) Echad! Der Jude erwartet einen Messias, bzw. DEN Messias, der ein Mensch ist, vom Stamm Juda. Yeschua ist nicht der Gott-Jesus, sondern Yeschua Hamaschiach, der Gesalbte, der Gesandte, der Schaliach! Und Adonai – Hashem – ist nicht nur der Adonai Seines Volkes Israel, sondern auch mein Adonai! So kann ich Juden – Hashem’s Volk, auf “gute Art reizen”, wie es Gott vorausgesagt hat, dass ein “fremdes Volk” (ein “Nicht-Volk” – ich, ein Goj :-) ) Ihn ehren wird (5.Mo.32,21). Paulus bestätigt dies in Röm.10,19.
  • Und: Du fragst Dich vielleicht, in welche (Frei-)Kirche ich eigentlich passe. In keine mehr. Ich habe die Kirche im September 2014 verlassen.
    Heute besuche ich eine Synagoge in Zürich und freue mich darüber, wenn mehr als zehn Personen (meistens viel mehr!) gemeinsam den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs anbeten und ich von der Torah vernehme.
    Für all das Neue, das ich seit Ende 2014 in den Schabbat-Gottesdiensten und seit einigen Monaten auch in den wöchentlichen Schiurim (Lehrstunden) in Zürich lernen darf, bin ich Gott – und der Jüdischen Gemeinschaft mit deren Lehrkräften – enorm dankbar!
  • Wann wird der Messias kommen? Er kommt sehr bald! Es liegt nicht an mir, den Juden zu überzeugen, dass Yeschua der Messias ist. Für mich ist er es einfach. Die Vorstellung, dass der Messias (schneller) kommt, “wenn Juden Jesus ‘akzeptieren'”, habe ich zu Grabe getragen. Der Messias kommt schneller, wenn alle Juden zur Torah zurückkehren, und wenn Christen die Torah ernst zu nehmen beginnen. Dann bricht das Messianische Zeitalter an! Erst recht, wenn Juden sagen: “Wir wollen ein Licht für die Nationen sein und die Welt Torah lehren”, und wenn Christen NICHT mehr sagen: “Wir wissen alles besser.” BS’D.

Baruch Hashem!
Talmid Thomas
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Bitte ungültige Links an TMRelay (@) gmx.ch melden. Danke.

Posted by Thomas M. – http://www.eThomas.ch

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